Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei rettet verletzten Schwan aus dem Gleisbereich der ICE-Strecke bei Gemünden am Main

Ein weiterer Medieninhalt Bahnstrecke für rund 40 Minuten gesperrt - Schwan hatte Glück im Unglück. Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn meldete am Freitag, 23. Oktober gegen 15:00 Uhr einen Schwan im Gleisbereich der ICE-Strecke auf der Mainbrücke in Gemünden am Main. Die alarmierte Streife der Bundespolizei fand zwischen den beiden Gleisen einen offenbar verletzten Schwan. Die Einsatzkräfte fingen den Schwan ein und brachten ihn aus dem Gefahrenbereich. Anschließend übergaben sie das Tier an eine ehrenamtliche Helferin eines Wildtierschutzvereins im Landkreis Main-Spessart. Diese brachte den Schwan zur Untersuchung in eine Tierklinik. Dort gab es Entwarnung: Der Schwan hatte Glück im Unglück. Er erlitt lediglich ein kleines Loch in der Leistengegend sowie eine oberflächliche Verletzung am Fuß. Knochenbrüche wurden nicht festgestellt. Derzeit wird das Tier auf einer Pflegestelle des Wildtierschutzvereins versorgt und aufgepäppelt. Nach der Rettung des Tieres und der Freigabe des Gleisbereichs konnte die Strecke nach etwa 40 Minuten wieder befahren werden. Hinweis der Bundespolizei: Das Betreten von Gleisanlagen ist lebensgefährlich und verboten. Wer ein Tier im Gleisbereich entdeckt, sollte keinesfalls selbst versuchen, es zu retten, sondern umgehend den Notruf wählen. Rückfragen bitte an: Nora Zeidler Bundespolizeiinspektion Würzburg Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg Tel.: 0931 32259-1061 E-Mail: bpoli.wuerzburg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration. Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.