Bundespolizeidirektion München: Georgier und Ungar ins Gefängnis gebracht / Bundespolizei mit Festnahmen – Mann muss bis August 2027 ins Gefängnis

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf Höhe Kiefersfelden einen Ungarn und einen Georgier festgenommen. Beide wurden in Deutschland von der Justiz gesucht. Der georgische Insasse eines italienischen Reisebusses wurde am Montag (26. Oktober) in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Zuvor hatten die Beamten bereits einen ungarischen Zugreisenden ins Traunsteiner Gefängnis gebracht. Gegen den 46-Jährigen aus Georgien hatte das Amtsgericht in Dortmund schon im Jahr 2021 wegen Fluchtgefahr einen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Demnach ist er dringend Tatverdächtiger eines besonders schweren Diebstahlsfalls. Außerdem war vom Gericht in Aschaffenburg wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro oder ersatzweise ein Freiheitsentzug von 40 Tagen festgesetzt worden. Den geforderten Betrag konnte der Mann nach seiner Festnahme an der Inntalautobahn (A93) nicht zahlen. Im Anschluss an seine Vorführung beim Rosenheimer Amtsgericht fuhren ihn die Bundespolizisten zur Bernauer Haftanstalt. Ins Gefängnis hatte den Beamten auch ein ungarischer Staatsangehöriger zu folgen, statt mit dem Reisezug in Richtung München zu fahren. Der 26-Jährige wird bis Mitte August 2027 in Traunstein hinter Gittern bleiben müssen. Bei der vorgesehenen 298-tägigen Haft handelt es sich um den Rest einer Freiheitsstrafe, die das Amtsgericht Landshut wegen eines versuchten besonders schweren Diebstahlsfalls verhängt hatte. Mit der Rückkehr des 26-Jährigen, der nach dem Verbüßen eines Teils der fast zweijährigen Haft in seine Heimat abgeschoben worden war, wurde der Strafrest fällig. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .