Katastrophenschutzübung in Harrislee: Gemeinsam für den Ernstfall gewappnet
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Rund 160 Einsatzkräfte trainierten die Bewältigung eines länger andauernden Stromausfalls - auch Kräfte aus Dithmarschen waren beteiligt.
Ein Anschlag auf das Stromnetz, ein länger andauernder Stromausfall und zahlreiche parallele Einsatzlagen: Dieses Szenario bildete die Grundlage einer groß angelegten Katastrophenschutzübung am 24. Oktober 2026 auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein in Harrislee.
Rund 160 Einsatzkräfte sowie 46 Darstellerinnen und Darsteller trainierten unter anspruchsvollen Bedingungen die Bewältigung dieser komplexen Krisenlage. Beteiligt waren Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK). Auch Einsatzkräfte aus Dithmarschen sowie weitere Einheiten aus Nordfriesland und dem Kreis Plön nahmen an der Übung teil.
Im Mittelpunkt standen die organisationsübergreifende Zusammenarbeit, die Koordination der Einsatzkräfte und eine funktionierende Kommunikation. Die Übung stellte die Beteiligten vor vielfältige Herausforderungen: Ein Gebäudebrand und eine Gasexplosion mussten bewältigt, Menschen gerettet sowie eine Ersatzstrom- und Wasserversorgung aufgebaut werden. Gleichzeitig galt es, mehrere Einsatzlagen parallel abzuarbeiten und realitätsnah auf Reaktionen aus der Bevölkerung zu reagieren.
Die Übung verdeutlichte, wie entscheidend klare Kommunikationswege, eine abgestimmte Zusammenarbeit und die richtige Priorisierung im Krisenfall sind. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Ausbildung und die Vorbereitung auf mögliche Großschadenslagen.
Aktuelle Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der Übung
Wie wichtig eine gute Vorbereitung auf länger andauernde Stromausfälle ist, zeigte sich erst am Sonntag zuvor. Ein größerer Stromausfall im Westen Schleswig-Holsteins hatte Teile mehrerer Kreise betroffen und im Norden Dithmarschens zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst.
Pascal Simon vom Bevölkerungsschutz des Kreises Dithmarschen ordnete die Bedeutung der Übung vor diesem Hintergrund ein:
"Der große Stromausfall letzten Sonntag hat gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Diese Erfahrung verlieh der Übung eine spürbare Ernsthaftigkeit."
Dokumentationsteam begleitet die Übung
Der Kreis Dithmarschen fragte unser Dokumentationsteam an, um die Katastrophenschutzübung medial zu begleiten. Diese Aufgabe entspricht genau dem Zweck, für den unser Team ins Leben gerufen wurde.
Das Dokumentationsteam erstellt Bildmaterial bei Einsatzlagen, Veranstaltungen und Übungen der Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag dazu, die Arbeit der Feuerwehren und ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Gerade bei Übungen wie dieser wird deutlich, wie viel Vorbereitung, Engagement und Zusammenarbeit notwendig sind, um im Ernstfall schnell und wirksam helfen zu können. Die mediale Dokumentation hält diese Leistungen fest und trägt dazu bei, die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte in der Öffentlichkeit angemessen darzustellen.
Rückfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen
Pressesprecher
Ole Kröger
Mobil: 04853 9194700
E-Mail: pressesprecher@kfv-hei.de