BPOL NRW: Schon wieder bereitwillig in Lebensgefahr – Präventionsaktion am Kölner Hauptbahnhof

Am Dienstagabend (27. Oktober) erhielt die Bundespolizei die Meldung, dass sich eine Person auf einem Güterzug befinden würde. Nach einiger Zeit konnte ein 14-Jähriger im Gleisbereich des Bahnhofs Bornheim-Sechtem angetroffen werden. Der Jugendliche gab an, sich als Trainspotter für Züge zu interessieren. Neben der Gefahr, der er sich selbst ausgesetzt hat, führten die Einsatzmaßnahmen zu weitreichenden Folgen im Bahnbetrieb. Die Bundespolizei nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut eindringlich vor den lebensgefährlichen Gefahren auf Bahnanlagen zu warnen. Das Fotografieren und Beobachten von Zügen mag für Eisenbahninteressierte ein spannendes Hobby sein. Wer sich dafür jedoch in Gleisbereiche begibt oder auf Güterzüge klettert, setzt sich erheblichen Gefahren aus - auch dann, wenn sich ein Zug vermeintlich nicht bewegt. Die Bundespolizei appelliert insbesondere an Eltern und Erziehungsberechtigte, mit ihren Kindern und Jugendlichen über die Gefahren auf Bahnanlagen zu sprechen. Zugbeobachtungen und das Fotografieren von Zügen sind ausschließlich von sicheren, öffentlich zugänglichen Standorten aus vorzunehmen. Auch vermeintlich harmlose Mutproben oder die Suche nach einem besonderen Fotomotiv können schwerwiegende Folgen haben. Präventionsmaßnahme am Kölner Hauptbahnhof Die Bundespolizeiinspektion Köln beabsichtigt, am heutigen Mittwoch (28. Oktober 2026) in der Zeit von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemeinsam mit dem Fachbereich Prävention der DB Sicherheit eine Präventionsmaßnahme im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs durchzuführen. Die Aktion ist im Bereich des Vorplatzes vorgesehen. Im Mittelpunkt der Präventionsmaßnahme steht unter anderem die Sensibilisierung von Reisenden und insbesondere Jugendlichen für die Gefahren auf Bahnanlagen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Gefahren durch Bahnstrom und den lebensbedrohlichen Folgen einer Annäherung an Oberleitungen. Mit der gemeinsamen Präventionsaktion möchten die beteiligten Behörden und Partner dazu beitragen, das Gefahrenbewusstsein zu stärken und schwere Unfälle im Bahnbereich zu vermeiden. Die Botschaft der Bundespolizei ist eindeutig: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz. Wer sich und andere schützen möchte, hält Abstand zu Gleisen, Zügen und Oberleitungen! Weitere Informationen finden Sie unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Köln Pressestelle Paula Feierabend Telefon: +49 (0) 221 16093-1400 Mobil: +49 (0) 173 56 21 045 E-Mail: presse.k@polizei.bund.de Gereonstraße 43-65 50670 Köln