Bundespolizeidirektion München: Falsche Diplomaten am Flughafen München aufgeflogen

Am Dienstag (27. Oktober) stellte die Bundespolizei am Flughafen München zwei irakische Staatsangehörige fest, die sich bei der Einreisekontrolle mit gefälschten griechischen Diplomatenpässen auswiesen. Die beiden 28-Jährigen wollten mit einem Flug aus Windhuk (Namibia) einreisen. Bei der Kontrolle legten sie griechische Diplomatenpässe vor und gaben an, als Diplomaten tätig zu sein und nach Griechenland weiterreisen zu wollen. Da den eingesetzten Beamten Unregelmäßigkeiten an den Dokumenten auffielen, überprüften Spezialisten der Bundespolizei die Pässe auf der Dienststelle genauer. Dabei bestätigte sich der Verdacht: Die griechischen Diplomatenpässe waren professionell verfälscht worden. Bei der anschließenden Befragung räumten die Männer ein, irakische Staatsangehörige zu sein. Beide stellten einen Asylantrag. Bis zur Entscheidung über ihre Asylanträge wurden die beiden Männer in die kombinierte Transiteinrichtung am Flughafen München gebracht. Rückfragen bitte an: Stefan Bayer Bundespolizei Flughafen München Nordallee 2 - 85356 München-Flughafen Telefon: 089/97307-9020 E-Mail: presse.muc@polizei.bund.de Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland. Ihre polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, sowie Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs. Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.