BPOLI LUD: Falsche ID-Karte sichergestellt – Einreiseverbot erlassen

Am Dienstagabend gegen 22:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen einen internationalen Linienbus am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf / BAB 4. An Bord befand sich ein 46-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger, der angab, nach Belgien reisen zu wollen, um dort zu arbeiten. Hierzu legte er seinen Reisepass sowie einen schwedischen Aufenthaltstitel vor. Eine anschließende Abfrage in den polizeilichen Fahndungssystemen ergab zwei Fahndungsersuchen der Staatsanwaltschaft Kleve. Diese ersuchte um die Erhebung der Anschrift und Erreichbarkeit des Mannes im Zusammenhang mit zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Und damit nicht genug: Bei der anschließenden genaueren Personenkontrolle fanden die Einsatzkräfte zudem in seiner Jacke eine rumänische ID-Karte mit den Personalien des Ukrainers. Die anschließende Prüfung der ID-Karte ergab, dass es sich um eine Fälschung handelte. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung sowie wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. In seiner Vernehmung räumte der Beschuldigte die Vorwürfe ein und gab an, das falsche Dokument im Jahr 2018 für 3.200 Euro gekauft und in Deutschland unerlaubt gearbeitet zu haben. Das gefälschte Dokument wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurden eine Einreiseverweigerung sowie ein zweijähriges Einreiseverbot ausgesprochen. Nach Abschluss aller Maßnahmen erfolgte die Zurückweisung nach Polen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de