Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Stralsund und der Polizeiinspektion Neubrandenburg – Großeinsatz am Bahnhof Waren/Müritz

Gegen 09:00 Uhr heute Vormittag (30.10.2026) hat die Meldung über eine möglicherweise ätzende Flüssigkeit im Fahrstuhl der Warener Bahnhofsunterführung einen großen Einsatz von Landes- und Bundespolizei, Feuerwehr und dem Gefahrgutzug des Landkreises ausgelöst. Bereits am Mittwoch (28.10.2026) wurde durch die Bundespolizei am Fahrstuhl des Bahnhofs Waren eine Sachbeschädigung festgestellt, welche vermutlich durch eine säureartige Flüssigkeit verursacht wurde. Daraufhin sollte am Donnerstag (29.10.2026) die Reinigung durch eine Mitarbeiterin der DB AG erfolgen. Infolge dessen verspürte die Frau eine körperliche Reaktion auf ihrer Haut und mutmaßte, mit einem gefährlichen chemischen Stoff in Verbindung gekommen zu sein. Die Frau meldete den Vorfall, der zu oben genannten Großeinsatz führte. Eintreffende Polizeikräfte sperrten den Fahrstuhl und für eine Stunde die Straße auf Höhe der Kreuzung Schweriner Damm / Ecke Mozartstraße in Fahrtrichtung der Teterower Straße. Der Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Der Gefahrgutzug des Landkreises konnte nach polizeilicher Prüfung der gesicherten Spuren keine Rückstände von Säure feststellen. Der Fahrstuhl bleibt trotzdem auch weiterhin gesperrt. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen vor Ort stellte die Bundespolizei auch einen Kanister mit Resten eines stark ätzenden Reinigungsmittels auf einem stillgelegten Bahngleis sicher. Die bundespolizeilichen Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Stralsund Pressesprecher Hartmut Fritsche Telefon: 03831 28432 - 105 Fax: 030 204561 2222 E-Mail: presse.stralsund@polizei.bund.de X: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee und mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .