Betrunkener greift Zugbegleiter und Bundespolizisten an

Am Samstag sollte ein Mann wegen Alkoholkonsums am Bahnhof Reinfeld von der Weiterfahrt in einem Regionalexpress ausgeschlossen werden. In der Folge versuchte er einen Kundenbetreuer zu schlagen. Ein Bundespolizist verletzte sich bei der anschließenden Festnahme. Ein Regionalexpress befand sich am 31.10.2026 kurz vor 09:00 Uhr auf der Fahrt von Lübeck nach Hamburg als Zugbegleiter den schon offensichtlich alkoholisierten Mann baten, das Biertrinkern im Zug zu unterlassen. Der wohl aggressiv auftretende 32-jährige Pole kam der Aufforderung nicht nach und wurde dann gebeten, den Zug zu verlassen. Beim Aussteigen schlug er dann unvermittelt einem Zugbegleiter ins Gesicht, stieg schnell in einen abfahrbereiten Zug zurück Richtung Lübeck auf der gegenüberliegenden Bahnsteigseite und setzte sich dort in die 1. Klasse. Eine alarmierte Streife der Bundespolizeiinspektion Kiel aus dem Revier Lübeck forderte den weiter Alkohol konsumierenden Mann auf, den Zug zu verlassen. Dieser kam er nur sehr zögerlich nach. Auf dem Weg aus dem Zug versuchte er immer wieder, aus der Bierdose zu trinken. Beim Ausstieg aus dem Zug warf er dann plötzlich die Bierdose weg und versuchte einen Bundespolizisten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Pole wurde daraufhin unter erheblichen Widerstand durch die Streife zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei verletzte sich ein Beamter an der Hand und war danach nicht mehr dienstfähig. Der Beschuldigte wurde im Anschluss zum Bundespolizeirevier Lübeck verbracht und von dort nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen um 12:00 Uhr entlassen. Der 32-Jährige muss sich nun wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen verantworten. Der Einsatz hatte einen Zugausfall und diverse Zugverspätungen zur Folge. André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .