Folgemeldung zu schwerem Verkehrsunfall auf A49: Unfallbeteiligter verstorben; Zeugen gesucht

(Bitte beachten Sie auch unsere heute, um 5:45 Uhr, unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6381935 veröffentlichte Pressemitteilung). Kassel, BAB 49: Nachdem es am gestrigen Sonntagabend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Waldau und Kassel-Auestadion gekommen ist, erreichte die Polizei inzwischen die traurige Nachricht aus dem Krankenhaus, dass der 40-jährige Unfallbeteiligte infolge seiner schweren Verletzungen verstorben ist. Die Ermittlungen zum Ablauf und der Ursache des Unfalls, in die auch ein Gutachter miteingebunden ist, dauern an. Der schwere Unfall hatte sich am gestrigen Abend gegen 20:40 Uhr ereignet. Wie die aufnehmenden Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, war es zunächst aus noch ungeklärter Ursache zum seitlichen Zusammenstoß zwischen dem auf der rechten Spur fahrenden VW, der von einem 20-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis gesteuert wurde, und dem links neben ihm fahrenden Seat gekommen, an dessen Steuer der 40 Jahre alte Mann aus Kassel saß. Infolge der Kollision geriet der Seat ins Schleudern, stieß gegen die Mittelschutzplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Nur wenige Augenblicke später näherte sich eine 52-jährige Frau aus Göttingen am Steuer eines Skoda der Unfallstelle. Als sie diese erkannte, versuchte sie noch zu bremsen und auszuweichen, erfasste jedoch den 40-Jährigen, der offenbar unmittelbar davor aus seinem Pkw ausgestiegen war. Er wurde dabei schwerstverletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb. Der 20-Jährige erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, weshalb Rettungskräfte ihn und die ebenfalls verletzte 52-Jährige in Kasseler Krankenhäuser brachten. Alle drei Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten und den Arbeiten des Gutachters war die A 49 bis 00:45 Uhr voll gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, deren Personalien noch nicht aufgenommen wurden, sich bei den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal unter Tel. 0561-910 1920 zu melden. Rückfragen bitte an: Ulrike Schaake Pressesprecherin Tel. 0561 - 910 1020 Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: +49 561 910 1029 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: +49 561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de