BPOL NRW: Einkaufswagen vor fahrende Regionalbahn geworfen – Bundespolizei sucht Zeugen

Gestern Nachmittag (2. November) prallte ein Zug in Iserlohn mit einem Einkaufswagen zusammen. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen. Gegen 16:30 Uhr informierte ein Triebfahrzeugführer die Bundespolizei darüber, dass die RB52 (Iserlohn - Schwerte) mit einem Einkaufswagen, welcher von Unbekannten gegen den fahrenden Zug geschleudert wurde, kollidiert sei. Der Bahnmitarbeiter konnte zwei Personen erkennen, welche sich auf der Dortmunder Straße im Ortsteil Nußberg befanden. Diese sollen den Gegenstand in den Gleisbereich geworfen haben, als die Regionalbahn sich unvermittelt vor Einfahrt des Tunnels befand. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung kam der Zug ca. 300 Meter später zum Stehen. Die Strecke wurde unverzüglich gesperrt. Der Einkaufswagen war zerteilt und unter dem Zug verkeilt. Dieser wurde mit Hilfe von Schneidewerkzeug der Feuerwehr Iserlohn entfernt. Die entstandene Schadenshöhe wird nun durch einen Sachverständigen ermittelt. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten die Einsatzkräfte keine verdächtigen Personen feststellen. Die Beamten fertigten Lichtbilder von dem geschädigten Zug. Anschließend setzte die Regionalbahn ihre Fahrt bis zum Bahnhof Schwerte (Ruhr) fort und die betroffene Wageneinheit wurde der Instandsetzung zugeführt. Es kam zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs. So erhielten zwei Züge insgesamt eine Verspätung von 150 Minuten, fünf Züge fielen zum Teil aus und drei weitere komplett. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung ein und bittet Zeugen um Hinweise. Wer kann Angaben zu den zwei Tatverdächtigen machen, die sich zwischen 16:15 Uhr und 16:45 Uhr auf dem Brückenbauwerk der Dortmunder Straße aufgehalten haben? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800/ 6 888 000 oder jede Polizeidienststelle entgegen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Anne Rohde Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.