Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.- PK Fokus: Polizei Dortmund zieht weiterhin positive Bilanz

Lfd. Nr.: 0935 Die Polizei Dortmund hat ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" in den vergangenen sieben Tagen konsequent fortgesetzt. Gemeinsam mit Kräften der Bereitschaftspolizei führten die Einsatzkräfte gezielte Kontrollen in polizeilichen Schwerpunktbereichen der Dortmunder Innenstadt und Nordstadt durch. Ziel der Maßnahmen ist es, durch eine verstärkte und sichtbare Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Straftaten frühzeitig zu erkennen und konsequent gegen diese vorzugehen. Auch Beschwerdelagen von Bürgerinnen und Bürgern werden seitens der Behörde fortlaufend in die Auswahl der zu bestreifenden Örtlichkeiten einbezogen. Am 30. Oktober 2026 legten die Einsatzkräfte einen besonderen Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Betäubungsmittelkriminalität im Bereich des Stadtgartens. Dieser war zum Zeitpunkt der Maßnahmen nur wenig frequentiert. Die Kontrollen verlagerten sich daraufhin in den Bereich rund um ein Café am Schwanenwall. Dort gelang es den Einsatzkräften, einen Haftbefehl zu vollstrecken und einen mutmaßlichen Drogenhandel festzustellen. Eine weitere mit Haftbefehl gesuchte Person trafen die Kräfte der Bereitschaftspolizei bei Kontrollen im Innenstadtbereich an. Beide Männer wurden festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Mit Blick auf das Einsatzgeschehen in der Halloweennacht am 31. Oktober 2026 verweist die Polizei auf die bereits veröffentlichte Pressemitteilung unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6383434 Auch in den darauffolgenden Tagen setzten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen in der Innenstadt und der Nordstadt fort. Am Montag (2. November 2026) überprüften die Beamten im Rahmen der Präsenzkonzeption insgesamt 55 Personen. Gegen 16 Personen sprachen sie Platzverweise aus. Strafrechtlich relevante Feststellungen ergaben sich bei diesen Kontrollen nicht. Am Dienstag (3. November 2026) kontrollierten die Einsatzkräfte im Bereich des Stadtgartens einen Mann, der einen auffälligen blauen Koffer mit sich führte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten mehrere hochwertige Ledergürtel und Ledergeldbörsen. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen den Mann leiteten die Einsatzkräfte ein entsprechendes Strafverfahren ein. Aufgrund wiederkehrender Beschwerden führten die Beamten zudem am Heinrich-Schmitz-Platz gezielte Personenkontrollen durch. Bei einem mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler stellten sie einen dreistelligen Bargeldbetrag fest, den sie aus Gründen der Gefahrenabwehr sicherstellten. Bei einer weiteren Personenkontrolle fanden die Einsatzkräfte zwei mutmaßlich entwendete Parfums sowie ein Pfefferspray und einen Seitenschneider. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen die kontrollierte Person bestand zudem ein Messertrageverbot. Die Prüfung der Festsetzung eines Zwangsgeldes wurde eingeleitet. Darüber hinaus leiteten die Beamten entsprechende Strafverfahren ein. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten am Mittwoch (4. November 2026) die Kontrollmaßnahmen im Bereich der Schleswiger Straße in der Dortmunder Nordstadt. Dort überprüften die Einsatzkräfte eine größere Personengruppe und vollstreckten zwei Haftbefehle. Bei einer weiteren kontrollierten Person fanden die Beamten verschiedene Betäubungsmittel und Substanzen, darunter Kokain, Crack und sogenannte Spice-Produkte sowie verschreibungspflichtige Medikamente. Die aufgefundenen Substanzen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, da die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Untersuchungshaft nicht vorlagen. Auch zivile Einsatzkräfte waren im Rahmen der Präsenzkonzeption unterwegs. Gegen 17:50 Uhr beobachteten sie in der Missundestraße einen mutmaßlichen Handel mit Betäubungsmitteln. Daraufhin kontrollierten die Beamten zwei Männer im Alter von 49 und 56 Jahren. Bei ihnen fanden sie zwei Foliendreher mit Kokain, die sie sicherstellten. Der 56-jährige Mann, der als Verkäufer in Verdacht steht, willigte zudem in eine Durchsuchung seiner Wohnräume ein. Zur Unterstützung wurde ein Rauschgiftspürhund des Polizeipräsidiums Essen hinzugezogen. Trotz des Einsatzes des Diensthundes konnten keine weiteren Betäubungsmittel oder Beweismittel in der Wohnung aufgefunden werden. Allerdings fanden die Einsatzkräfte einen dreistelligen Bargeldbetrag, den sie sicherstellten. Auch im Zusammenhang mit der Champions-League-Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Betis Sevilla verstärkte die Polizei ihre Präsenz in der Innenstadt. Aufgrund des erhöhten Besucheraufkommens führten die Einsatzkräfte gezielte Personenkontrollen durch. Insgesamt überprüften sie 26 Personen. Strafrechtlich relevante Feststellungen ergaben sich dabei nicht. Gegen vier Personen sprachen die Beamten Platzverweise aus, denen die Betroffenen unmittelbar nachkamen. Bilanz der Kontrollmaßnahmen: Seit dem 29. Oktober kontrollierten die Einsatzkräfte im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" insgesamt 365 Personen und 119 Fahrzeuge. Dabei sprachen sie mehr als 60 Platzverweise aus und fertigten über 30 Strafanzeigen. Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Konzeption "Fokus" auch künftig konsequent fortsetzen. Für mehr Präsenz. Und mehr Sicherheit. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Ceyda Akgül Telefon: 0231/132-1032 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de