Nadel in Halloween-Süßigkeit gefunden – Polizei sucht Zeugen
In einem Kaubonbon aus gesammelten Halloween-Süßigkeiten hat eine Familie eine Nadel entdeckt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Am 03.11.2026 erstattete eine Mutter Anzeige bei der Polizeiwache in Hüsten. Nach ihren Angaben hatte sie am Halloween-Abend, den 31.10.2026, mit ihren beiden Kindern im Alter von vier und sechs Jahren Süßigkeiten gesammelt. Zwischen 20 und 21 Uhr war die Familie ausschließlich in der Görlitzstraße im Stadtteil Gierskämpen unterwegs.
Als die Großmutter am Vormittag des 03.11.2026 von einem der Kaubonbons abbeißen wollte, bemerkte sie einen harten Gegenstand. Bei genauerem Hinsehen stellte die Familie fest, dass eine Nadel in der Süßigkeit steckte. Die Frau blieb unverletzt.
Die Mutter übergab der Polizei das betroffene Kaubonbon und die übrigen gesammelten Süßigkeiten. Die Beamten stellten das Kaubonbon sicher. Bei der Kontrolle der weiteren Süßigkeiten auf Einstiche wurden keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt.
Wann, wo und durch wen die Nadel in das Kaubonbon gelangte, ist bislang unklar. Aus dem Fund lässt sich kein Tatverdacht gegen bestimmte Personen ableiten, die an Halloween Süßigkeiten verteilt haben.
Polizei bittet um Hinweise
Wer hat am Halloween-Abend in der Görlitzstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat in gesammelten Süßigkeiten ebenfalls Fremdkörper oder Hinweise auf eine Manipulation entdeckt? Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 entgegen.
Gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr kontrollieren
Wer Süßigkeiten mit spitzen Gegenständen präpariert, gefährdet Menschen und riskiert schwere Verletzungen. Das ist kein harmloser Halloween-Streich.
Empfohlene Präventionshinweise:
- Süßigkeiten gemeinsam kontrollieren.
- Eltern sollten gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr mit ihren
Kindern ansehen. Auf beschädigte Verpackungen, Einstichstellen
oder auffällige Verformungen achten.
- Auch unauffällige Verpackungen bieten keine absolute Sicherheit.
- Einzelne Manipulationen können äußerlich schwer erkennbar sein.
Verdächtige Süßigkeiten keinesfalls probieren.
- Verdächtige Funde sichern.
- Süßigkeiten einschließlich der Verpackung aufbewahren, möglichst
wenig verändern und der Polizei melden. Fremdkörper nicht
eigenständig herausziehen.
- Kinder altersgerecht sensibilisieren.
- Kinder sollten wissen, dass sie ungewöhnliche oder beschädigte
Süßigkeiten nicht essen und ihren Eltern zeigen sollen - ohne
ihnen unnötig Angst zu machen.
- Bei Verletzungen sofort handeln.
- Bei Verschlucken eines spitzen Gegenstands umgehend medizinische
Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn zunächst keine Beschwerden
auftreten. Bei Atemnot oder akuter Gefahr 112 wählen.
- Keine ungeprüften Warnmeldungen verbreiten.
- Hinweise sollten an die Polizei gegeben werden. Unbestätigte
Meldungen über soziale Medien und Messenger können unnötige
Verunsicherung auslösen.Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Benedikt Teutenberg
Telefon: 0291-9020-1140
E-Mail: Pressestelle.Hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de