Sieben Verdachtsfälle bei Verkehrskontrollen – zwei Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Bei gezielten Verkehrskontrollen am Mittwoch (04. November) stellten Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Olpe gleich sieben Autofahrer fest, bei denen der Verdacht bestand, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Die Kontrollen fanden zwischen 8:50 Uhr und 11 Uhr im Bereich der B54 an der Talbrücke Ronnewinkel in Olpe sowie zwischen 13:45 Uhr und 14:30 Uhr an der L512 im Bereich Hohen Hagen in Attendorn statt. Im Fokus der Einsatzkräfte stand insbesondere die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmenden. Im Bereich Ronnewinkel ergaben sich bei vier Autofahrern im Alter zwischen 25 und 38 Jahren entsprechende Verdachtsmomente. Auch bei drei weiteren Autofahrern im Alter zwischen 29 und 44 Jahren stellten die Beamten in Hohen Hagen Auffälligkeiten fest. Alle sieben Betroffenen mussten die Beamten zur Polizeiwache begleiten. Dort wurden Blutproben entnommen und entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Bei den Kontrollen stellten die Beamten außerdem fest, dass zwei der kontrollierten Autofahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Einer von ihnen war der bereits erwähnte 44-Jährige, bei dem zugleich der Verdacht einer Drogenbeeinflussung bestand. Der zweite Fahrer, ein 32-Jähriger, stand nach bisherigen Erkenntnissen nicht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Beide müssen sich nun zusätzlich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Drogen und Alkohol am Steuer sind kein Kavaliersdelikt. Wer unter dem Einfluss berauschender Mittel fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Bereits geringe Mengen können die Wahrnehmung, die Reaktionsfähigkeit und die Fähigkeit, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen, erheblich beeinträchtigen. Wie schwerwiegend die Folgen falscher Entscheidungen im Straßenverkehr sein können, wurde ebenfalls am Mittwochmorgen bei einer Präventionsveranstaltung des Programms "Crash Kurs NRW" in Attendorn thematisiert. Dort werden insbesondere junge Menschen mit den oft dramatischen Folgen schwerer Verkehrsunfälle konfrontiert. Die Botschaft ist eindeutig: Jeder Verkehrsunfall hat das Potenzial, Leben nachhaltig zu verändern oder zu zerstören. Wer berauscht oder ohne Fahrerlaubnis fährt, handelt verantwortungslos. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, sich niemals unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ans Steuer zu setzen. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Olpe Thorsten Scheen Telefon: 02761 9269-2200 E-Mail: Thorsten.Scheen@polizei.nrw.de