Schwerpunktkontrollen im Dreiländereck – Über 300 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Am gestrigen Mittwoch führten Polizei und kommunale Verkehrsüberwachungsbehörden unter der Leitung des Polizeikommissariats Westerstede umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen im sogenannten "Dreiländereck" durch. Dabei wurden mehr als 300 Fahrzeuge festgestellt, deren Fahrerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. An den landkreisübergreifenden Kontrollen beteiligten sich Einsatzkräfte der Polizei aus Westerstede, Cloppenburg und Leer sowie Mitarbeitende der kommunalen Verkehrsüberwachung der Landkreise Ammerland, Cloppenburg und Leer. Im Mittelpunkt standen Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Kontrollstellen innerhalb der drei Landkreise. Besonders deutlich überschritt ein Fahrer auf der Bundesstraße 72 im Bereich Ostrhauderfehn die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Bei erlaubten 100 km/h wurde das Fahrzeug mit 144 km/h gemessen. Auch im Landkreis Ammerland wurden deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Hier lag der höchste gemessene Wert bei 78 km/h in einem Bereich, in dem lediglich 50 km/h erlaubt waren. Neben den zahlreichen Geschwindigkeitsverstößen stellten die Einsatzkräfte zwei Autofahrer fest, die nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren. Bei einem kontrollierten Autofahrer ergab sich zudem der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sein Auto fuhr. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen. Bereits geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen können den Anhalteweg erheblich verlängern und bei einem Zusammenstoß die Schwere der Verletzungen deutlich erhöhen. Insbesondere außerhalb geschlossener Ortschaften können die Folgen besonders gravierend sein. Mit der gemeinsamen Kontrollaktion wollen Polizei und Landkreise daher nicht nur Verkehrsverstöße feststellen, sondern auch das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit stärken. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland Pressestelle Jens Rodiek Telefon: 0441/790-4004 E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de