BPOL NRW: Bundespolizei stellt Tatverdächtigen nach Körperverletzung in Regionalbahn
Ein 30-jähriger Afghane soll am 6. November einen Reisenden am Bochumer Hauptbahnhof geschlagen haben. Die Bundespolizei stellte den Tatverdächtigen wenig später am Bahnhof Witten.
Gegen 23:25 Uhr soll der 30-jährige Afghane einem gleichaltrigen Deutschen auf Bahnsteig 4 mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich während des Einstiegs in die Regionalbahn 40.
Der deutsche Staatsbürger verständigte unmittelbar nach dem Vorfall die Polizei über den Notruf. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Aggressor zunächst noch im Zug. Einsatzkräfte konnten den Deutschen und den Tatverdächtigen schließlich am Bahnhof Witten antreffen.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem einen Mann Rötungen und Verletzungen im Bereich der rechten Gesichtshälfte fest. Eine ärztliche Versorgung lehnte er ab.
Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Die Bundespolizisten fertigten vor Ort Lichtbilder an und entließen beide getrennt voneinander. Gegen den in Hagen wohnhaften Tatverdächtigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.
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