Köln (ots) - Notarzt mit Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geflogen
Heute Nachmittag (9. September) ist ein derzeit noch nicht abschließend identifizierter Mann bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 59 schwer verletzt worden. Ein eigens per Rettungshubschrauber eingeflogener Notarzt kümmerte sich noch an der Unfallstelle um den Verletzten und konnte Lebensgefahr nicht ausschließen. Rettungskräfte brachten den Patienten im Krankenwagen in eine Klinik.
Nach ersten Ermittlungen war ein Autofahrer gegen 16.15 Uhr mit seinem Geländewagen auf der A59 in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Nach derzeitigem Sachstand bemerkte der Fahrer hinter der Anschlussstelle Spich einen Gegenstand auf dem Fahrstreifen. Er verzögerte seine Fahrt, schaltete das Warnblinklicht ein und stoppte sein Fahrzeug. Anschließend stieg er aus dem Geländewagen aus und nahm den Gegenstand in die Hand. Mit der von der Fahrbahn aufgehobenen Decke ging der Mann über den Standstreifen und legte sie auf die Schutzplanke.
Anschließend ging er zurück in Richtung seines Fahrzeugs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand er sich gerade auf dem Seitenstreifen, als er von dem SUV einer BMW-Fahrerin (35) erfasst wurde. Die 35-Jährige erlitt einen Schock.
Zwecks Landung des Rettungshubschraubers, der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten ist die Richtungsfahrbahn Köln derzeit ab der Anschlussstelle Spich gesperrt. Der Verkehr wird dort abgeleitet. Ortskundige Fahrerinnen und Fahrer werden gebeten die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Die aktuelle Staulänge beträgt etwa 8 Kilometer.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln unterstützt die eingesetzten Autobahnpolizisten an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall hat das Verkehrskommissariat 2 übernommen. (he)
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