Pressemeldungen für den Landkreis Neu-Ulm vom 9. September 2016
Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Neu-Ulm, Illertissen, Weißenhorn und der Polizeistation Senden, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.
Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87437 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1013/ -1012); unaufschiebbare Anfragen außerhalb der regulären Dienstzeit über die Rufnummer (+49) 0831 9909-1401 an die Einsatzzentrale.
Verkehrsunfall mit Personenschaden
WEISSENHORN. Vergangene Nacht (08.09.2016) kurz vor Mitternacht ereignete sich auf der Staatsstraße 2019, am Kreisverkehr zur Illerberger Straße, ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Zur Unfallzeit kam ein 19-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug in Schleudern, überschlug sich in Folge und kam dann an einem Laternenmast seitlich zum Liegen. Ersthelfer konnten das Fahrzeug dann wieder auf die Räder kippen, so dass der Fahrer gefahrlos aussteigen konnte. Er wurde hierbei glücklicherweise nur leicht verletzt und musste anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn war mit zehn Einsatzkräften an der Unfallstelle, band das ausgelaufene Öl des Pkw und übernahm die weitere Absicherung der Unfallstelle. Der Sachschaden an dem beteiligten Pkw wird auf 2.500 Euro geschätzt.
(PI Weißenhorn)
Arbeitsunfall
WEISSENHORN. Gestern Vormittag (08.09.2016) ereignete sich in einer Firma im Eschach ein Arbeitsunfall, wobei eine Person schwer verletzt wurde. Ein 62-jähriger Arbeiter war damit beschäftigt ein Regal aufzubauen, wobei er das schwere Seitenteil des Regals an die Wand lehnte. Bei der weiteren Montage kippte dann das Stahlteil mit einem Gewicht von ca. 250 Kilogramm um und traf den Arbeiter am Rücken.
Dieser wurde hierbei schwer, aber nach derzeitigen Stand nicht lebensgefährlich, verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.
(PI Weißenhorn)
Auffahrunfall auf der A 7 - Zwei Leichtverletzte
VÖHRINGEN. Bei einem Unfall am Donnerstagabend auf der A 7 in Höhe der Anschlussstelle Vöhringen wurden zwei Personen leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. In Fahrtrichtung Kempten hatte sich ein Rückstau gebildet, welchen eine 76-jährige Autofahrerin zu spät erkannte. Sie fuhr einem Wagen hinten auf. Fahrer und Beifahrerin dieses Autos verletzten sich und wurden mit dem Rettungswagen in die Klinik nach Weißenhorn eingeliefert. Den Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit rund 3.000 Euro an. Ein Auto musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Weißenhorn half bei der Absicherung der Unfallstelle.
(APS Günzburg)
Unbekannter Sattelzugfahrer kracht in Sicherungsanhänger
LANGENAU. Auf der A 8 zwischen der Anschlussstelle Leipheim und dem Elchinger Kreuz wird derzeit, nach dem schweren Lkw-Unfall am Dienstag, die Fahrbahn saniert. Durch die beiden brennenden Sattelzüge war die Fahrbahn in Richtung Stuttgart derart beschädigt worden, dass Bauarbeiten bis kommenden Montag nötig sind.
Die Baustelle ist mit vier Vorwarnungen deutlich erkennbar und ausreichend abgesichert. Trotzdem krachte ein noch unbekannter Sattelzugfahrer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in ein Sicherungsgespann und fuhr danach einfach weiter. Bei dem Verursacher handelt es sich nach ersten Feststellungen der Autobahnpolizei um eine weiße Sattelzugmaschine der Marke Scania. Entsprechende Fahrzeugteile wurden an der Unfallstelle aufgefunden. Die Zugmaschine müsste an der rechten Fahrzeugfront / -seite nicht unerheblich beschädigt sein. Nach Angaben von Zeugen dürfte es sich um einen Autotransporter gehandelt haben. Das Sicherungsgespann, bestehend aus Lkw und Sicherungsanhänger wurde erheblich beschädigt. Zur Unfallzeit, etwa zwischen 23.15 Uhr bis Mitternacht, saß niemand in dem Lkw. Vermutlich wegen des Baustellen- und Straßenlärms hatte keiner, der in der Nähe befindlichen Baustellenarbeiter, etwas von dem Unfall mitbekommen. Den Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit rund 10.000 Euro an und bittet um Hinweise unter Telefon 08221 / 919-311.
(APS Günzburg)
Diebstahl im Wonnemar
NEU-ULM. Am Donnerstag kam es zwischen 17:10 Uhr und 18:10 Uhr zu einem Diebstahl im Neu-Ulmer Freizeitbad „Wonnemar“. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Geschädigten befanden sich im Außenbereich des Erlebnisbades und hatten dort ihre Rucksäcke abgelegt. Als sie gegen 18:10 Uhr an ihren Liegeplatz zurückkamen stellten sie fest, dass sowohl die Handys als auch der Geldbeutel eines der Beiden entwendet worden waren. Der Tatverdacht richtet sich gegen vier junge Männer die sich neben dem Liegeplatz der Geschädigten aufgehalten haben und bei deren Rückkehr geflüchtet sind. Wer kann Hinweise zu Täter oder Tatablauf geben. Mitteilungen bitte unter der Telefonnummer 0731-8013-0.
(PI Neu-Ulm)
Körperverletzung in Neu-Ulm
NEU-ULM. Zu einer wechselseitigen Körperverletzung kam es am Donnertag gegen 18:00 Uhr. Zwei 24- und 28-jährige Frauen aus Neu-Ulm gerieten in einen Streit der darin gipfelte, dass die 24-jährige die 29-jährige tätlich angriff. Die 29-jährige setzte sich daraufhin mit einem Pfefferspray zur Wehr. Nachdem die 29-jährige hochschwanger war wurde sie durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 24-jährige, die das Pfefferspray abbekam, wurde wegen einer Augenreizung ebenfalls mit einem Rettungsdienst abtransportiert. Die beiden Frauen müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.
(PI Neu-Ulm)
Verkehrsunfall
ILLERTISSEN. Gestern Nachmittag wollte eine Frau mit ihrem Pkw die Staatsstraße 2031 von Ost nach West überqueren und übersah dabei eine vorfahrtsberechtigte Fahrradfahrerin, die auf der Staatsstraße in Richtung Bellenberg unterwegs war. Die Fahrradfahrerin trug keinen Helm und zog sich bei dem Sturz Kopfverletzungen zu. Zur ärztlichen Versorgung wurde sie ins Krankenhaus verbracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 550 Euro.
(PI Illertissen)
Randalierer
VÖHRINGEN. In der vergangenen Nacht stellte das Team eines Rettungswagens einen jungen Mann fest, der auf der Straße schlief. Er wehrte sich gegen die Erstversorgung durch die Sanitäter und gab an, Drogen konsumiert zu haben. Auch nach dem Eintreffen der Polizei zeigte er keine Bereitschaft, sich behandeln zu lassen. Da der 28-Jährige einer dringenden ärztlichen Behandlung bedurfte, wurde er gegen seinen Willen mit Polizeibegleitung ins Krankenhaus verbracht.
(PI Illertissen)