Köln (ots) - Am Donnerstag (4. Mai) sind im Kölner Stadtgebiet innerhalb von fünf Stunden drei Radfahrer bei Verkehrsunfällen schwer verletzt worden. Rettungskräfte fuhren die Schwerverletzten in Krankenhäuser.
Um 15.35 Uhr fuhr ein Zweiradfahrer (24) in Höhe Rudolfplatz über den Hohenzollernring in Richtung Friesenplatz. Ein parallel fahrender Kraftfahrer (44) bog mit seinem Lkw nach rechts auf die Freifläche vor dem Hahnentor ab. Dabei übersah er nach jetzigem Ermittlungsstand den 24-Jährigen, der den Radweg benutzte. Der Velo-Fahrer prallte gegen die Beifahrertür des Abbiegenden und stürzte.
Zu diesem Zeitpunkt fand auf der Platzfläche am Rudolfplatz ein Radaktionstag der Polizei Köln unter Beteiligung des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln, des ADAC Köln und der Verkehrswacht Köln und Rhein-Sieg statt. Mit einem umfangreichen Angebot zum Thema "Sicherheit im Radverkehr" informierten die Netzwerkpartner interessierte Verkehrsteilnehmer.
Keine zwei Stunden später war ein 62-jähriger Radler in Köln-Dellbrück auf der Bergisch Gladbacher Straße stadtauswärts unterwegs. Laut Angaben des Zweiradfahrers wollte er gegen 17.15 Uhr kurz vor der Dellbrücker Hauptstraße auf den Gehweg wechseln, da ein ordnungswidrig geparkter Pkw den Radweg blockierte. Dabei blieb der Kölner mit dem Vorderrad an der Bordsteinkante hängen und kam zu Fall.
Der dritte schwere Verkehrsunfall ereignete sich um 19.45 Uhr in der Neustadt-Süd. Ein Autofahrer (76) hatte mit seinem Smart auf der Alteburger Straße eingeparkt und öffnete die Fahrertür. Eine 58-jährige Velo-Fahrerin, die in Richtung Ubierring fuhr, prallte gegen die sich öffnende Autotür und stürzte auf die Straße. (cs)
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