Brandanschlag auf Polizei Weilheim

Brandanschlag auf Polizei Weilheim ROSENHEIM / WEILHEIM. Am Pfingstwochenende haben Angriffe gegen Polizeibeamte ein Ausmaß erreicht, dass für Polizeipräsident Robert Kopp nicht mehr akzeptabel ist. „Meine Kolleginnen und Kollegen setzen sich tagtäglich für unsere Sicherheit ein und sind dabei immer wieder das Ziel von gewalttätigen Angriffen mit zum Teil schweren Verletzungen. Die Intensität der Gewalt gegen Polizeibeamte, wie sie in Rosenheim und Weilheim geschehen, ist alarmierend. Wir müssen die schützen, die uns schützen und werden dabei alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Täter zu überführen.“
Nach dem Angriff auf zwei Polizeibeamte am frühen Samstagmorgen, 03.06.17, in Rosenheim, bei dem ein Streifenbeamter während einer Personenkontrolle von einem unbeteiligten Passanten gewürgt und massiv mit Fäusten ins Gesicht geschlagen wurde, kam es in der Nacht auf Dienstag, 05.06.17, zu einem Brandanschlag auf das Dienstgebäude der Polizei in Weilheim. Bislang unbekannte Täter entzündeten gegen 23.00 Uhr Flaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit vor einem Dienstzimmer im Erdgeschoss an der nord-östlichen Ecke des Polizeigebäudes. Die Fensterscheibe ist hierdurch lediglich gesprungen, so dass es zu keinem offenen Feuer im Dienstzimmer kam. Der Brand an der Außenfassade konnte durch Polizeibeamte der örtlichen Polizeiinspektion abgelöscht werden. Die durch einen Nachbarn alarmierte Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.
Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen zum Brandanschlag und deren möglichen Hintergründen. Zeugen, die zur möglichen Tatzeit am Montagabend auffällige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Polizeiinspektion Weilheim gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0881/6400 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsident Robert Kopp „Wir können von großem Glück sprechen, dass dieser Brandanschlag auf das Dienstgebäude der Weilheimer Polizei lediglich einen Sachschaden zur Folge hatte. Wir werden solche Übergriffe nicht tatenlos hinnehmen und mit allen zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln verfolgen. Der Schutz und die Unversehrtheit von Polizeibeamten, meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steht für mich an oberster Stelle.“
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