Haren – Vier Niederländer und eine Niederländerin als Täter bei Baumarkteinbruch ermittelt

Haren (ots) - Die umfangreichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim und der niederländischen Polizei in Winschoten gegen vier Niederländer und eine Niederländerin sind jetzt soweit abgeschlossen, dass die Akten der Staatsanwaltschaft Osnabrück übergeben wurden. Die vier Niederländer im Alter von 19, 28, 31 und 45 Jahre und die 22-jährige Niederländerin sind dringend verdächtigt in den Baumarkt eingebrochen zu sein. Kurz nach der Tat wurde der benutzte Fluchtwagen, ein 3er BMW, zur Vernichtung von Spuren im Tausendschrittmoor in Brand gesetzt. Danach flüchteten die Täter mit einem unbekannten Fahrzeug. Wie seinerzeit gemeldet, kam es am frühen Samstag, 17. Dezember 2016, zwischen 04.30 Uhr und 04.40 Uhr zu einem Einbruch in den Hagebau-Markt in der Boschstraße. Vier zunächst unbekannte Täter fuhren mit einem BMW und einem Kleintransporter vor den Baumarkt vor. Die Täter fuhren mit dem BMW rückwärts durch die Glasscheibe der Haupteingangstür. Anschließend gelangen die Täter in den Baumarkt und stahlen gezielt hochwertige Werkzeuge der Marke Makita aus dem Verkaufsraum. Um 05.00 Uhr wurde der Polizei ein brennendes Auto in der Straße Tausendschrittmoor gemeldet. Bei dem brennenden Auto handelte es sich um einen 3er BMW ohne Kennzeichen. Das Feuer wurde von der Feuerwehr Haren gelöscht. Das Auto wurde durch den Brand komplett zerstört. Die Schadenshöhe beim Baumarkt beläuft sich auf mehrere 10000 Euro. Intensive Ermittlungen der Polizei auf deutscher und niederländischer Seite führten schließlich zu den fünf Tätern, die im niederländischen Musselkanaal wohnten. Die vier Männer waren nach drei Einbrüchen in Bekleidungsgeschäfte in den Niederlanden am 19. Dezember 2016 in Musselkanaal festgenommen worden. Sie saßen in Untersuchungshaft, wurden jedoch aus der Haft entlassen und sind danach untergetaucht. Den fünf Personen wird außerdem vorgeworfen am 13. in Twist und am 14. Dezember in Meppen in jeweils einer Gaststätte die Zeche geprellt zu haben, nachdem sie dort jeweils ausgiebig gespeist hatten.

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