PD Leipzig – Achtung, falscher Polizist!Achtung, Betrüger unterwegs!Feueralarm in der LVZ/Pistolenimitat löste Polizeieinsatz aus

Inhalt Achtung, falscher Polizist!Achtung, Betrüger unterwegs!Feueralarm in der LVZ/Pistolenimitat löste Polizeieinsatz aus Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Uwe Voigt
Stand: 31.01.2018, 16:01 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Radlader und Werkzeuge von Baustelle gestohlen      

Ort:      Leipzig-Zentrum, Straße des 18. Oktober
Zeit:     29.01.2018, 16:00 Uhr bis 30.01.2018, 06:15 Uhr

Morgens entdeckte ein Firmenmitarbeiter (50) den leeren Platz: Dort stand vorher ein gesichert abgestellter gelb-grauer Radlader der Marke „Komatsu“. Zudem musste er feststellen, dass noch zwei Kreuzlinienlaser gestohlen wurden. Der 50-Jährige rief die Polizei. Während der Anzeigenaufnahme am Tatort kam ein anderer Mitarbeiter (41) auf die Beamten zu und teilte den Diebstahl eines Bolzenschneiders, eines Laserstativs sowie zwei Akkus und eines Satzes Bohrkronen mit. Die Höhe des Stehlschadens wurde auf ca. 17.000 Euro beziffert. Am Nachmittag desselben Tages, um 13:40 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis, dass der gestohlene Radlader vor einer Baustelle auf der Stötteritzer Papiermühlstraße steht. Ein Mitarbeiter (45) der dortigen Baufirma hatte dies mitgeteilt. Wie weitere Überprüfungen ergaben, hatte ein Arbeiter (58) bereits morgens, um 07:30 Uhr, das Fahrzeug vor der Baustellenausfahrt gesehen und bemerkt, dass eine Seitenscheibe offen stand. Auch ein Anwohner gab auf Befragen der Beamten an, dass er den Radlader am Abend vorher, um 22:30 Uhr, abgestellt gesehen und sich noch über den Lärm am späten Abend gewundert hatte. Das gestohlene Fahrzeug wurde Mitarbeitern der geschädigten Firma wieder übergeben. Die Ermittlungen durch Kripobeamte sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

Achtung, falscher Polizist!                                            

Ort:      Leipzig-Gohlis, Corinthstraße
Zeit:     30.01.2018, gegen 16:00 Uhr

Wiederholt gab sich ein Unbekannter als „Polizist“ aus. Diesmal klingelte er an der Wohnungstür einer 88-jährigen Mieterin. Er zückte einen „Dienstausweis“ und erhielt so Zutritt in die Wohnung seines Opfers. In seiner Legende ging es um „Falschgeld“. Er ließ sich von der Frau ihr Bargeld zeigen und deklarierte es als falsch. Er nahm das Geld im Wert einer niedrigen dreistelligen Summe mit und verschwand. Offenbar beschlichen der Geschädigten danach Zweifel; jedenfalls rief sie die Polizei. Sie beschrieb den Betrüger als einen etwa 50-jährigen Mann, der etwa 1,80 m groß und schlank ist, kurze dunkelbraune Haare hat, akzentfrei deutsch sprach, ein gepflegtes Äußeres hat und eine dunkle Stoffhose sowie eine dunkle Stoffjacke trug. Nun haben Kripobeamte die Ermittlungen nach dem Betrüger aufgenommen. (Hö)

Achtung, Betrüger unterwegs!                                    

Fall 1                                                                                               

Ort:      Leipzig, OT Althen-Kleinpösna, Sonnengasse

Zeit:     30.01.2018, 14:10 Uhr

Eine 61-jährige Frau erhielt gestern Nachmittag einen Anruf. Eine weibliche Stimme, die nicht gleich von der Geschädigten erkannt wurde, stellte sich dann als eine Freundin vor, die gerade aus Halle anrufe. Sie gab an, unbedingt zu ihr nach Hause kommen zu wollen, um mit ihr Kaffee zu trinken und ihr ein „Geheimnis“ anvertrauen zu wollen. Nun bat die 61-Jährige, doch gleich am Telefon ihr Geheimnis zu lüften. Die Anruferin erzählte nun, dass sie eine Eigentumswohnung in Halle kaufen wolle, Probleme mit der Bank habe und nun unbedingt Geld brauche. Ihre Freundin solle ihr doch mit einer Summe von 46.000 Euro aushelfen. Ob das möglich wäre, fragte sie. Während des Gesprächs wurde die 61-Jährige jedoch hellhörig und bezweifelte, dass es sich hier wirklich um eine Freundin handelte. Sie vereinbarte mit ihr ein Treffen um 15:20 Uhr zu Hause, beendete dann das Telefonat. Sofort wählte sie die Nummer ihrer Freundin und erzählte ihr davon. Diese gab an, es nicht gewesen zu sein. Nun rief die Frau die Polizei. Als sie zur vereinbarten Zeit nach draußen ging, sah sie ein weißes Fahrzeug, konnte jedoch weder Personen sehen noch das amtliche Kennzeichen erkennen. Gleich darauf verließ das Auto seinen Standort.

Fall 2                                                                                                       

Ort:      Leipzig-Gohlis, Prellerstraße
Zeit:     30.01.2018, 14:38 Uhr

Eine halbe Stunde später klingelte es bei einer 56-Jährigen. Wieder meldete sich eine Frau bei der Geschädigten und gab sich in diesem Fall als eine Verwandte aus. Mit gleicher Masche forderte sie von ihr Bargeld in Höhe von 30.000 Euro für eine Eigentumswohnung in Halle. Sie wollte dann zum Kaffeetrinken in ihre Wohnung kommen. Doch die 56-Jährige ließ sich auf nichts ein, legte auf und rief die Polizei.

Kripobeamte ermitteln in beiden Fällen wegen Betruges. (Hö)

Volltreffer!                                                                                            

Ort:      Leipzig-Engelsdorf, Hans-Weigel-Straße
Zeit:     30.01.2018, 20:20 Uhr

Polizeibeamte stellten gestern Abend auf der Hans-Weigel-Straße einen Pkw fest, dessen zwei Insassen nicht angeschnallt waren. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und stellten während der Kontrolle fest, dass die Autofahrerin (37) nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem stand die Dame unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Auch die amtlichen Kennzeichen gehörten nicht zum Fahrzeug. Außerdem besteht für den Pkw kein Versicherungsschutz. Weiterhin bestanden sowohl für die 37-Jährige als auch für ihren Beifahrer (34) noch offene Haftbefehle. Dafür zahlten sie den noch ausstehenden Geldbetrag. Gegen die Frau wird wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (Hö)

Steinewerfer!                                                                    

Ort:      Leipzig, OT Plagwitz, Zschochersche Straße         
Zeit:     31.01.2018, 01:10 Uhr

Hat das Essen nicht geschmeckt, oder was bewegte einen 27-jährigen Tatverdächtigen dazu, einen Stein in die Fensterscheibe eines Lieferdienstes zu werfen? Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich Täter und Ladenbesitzer kennen und es „Stress“ im privaten Bereich gegeben haben soll. Die Höhe des Sachschadens beträgt ca. 500 Euro. (Vo)

 

Feueralarm in der LVZ                                                                           

Ort:      Leipzig, OT Zentrum-Süd, Peterssteinweg  

Zeit:     30.10.2018, 07:30 Uhr

 

Dem Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig wurde mitgeteilt, dass im LVZ-Gebäude ein Brandmelder einlief. Polizeibeamte und Kameraden der Feuerwehren Haupt- und Südwache waren ebenfalls schnell vor Ort. Die Mitarbeiter der LVZ hatten auch schon vorbildlich das Gebäude verlassen. Die Kameraden stellten in den Räumlichkeiten des Redaktionsservices eine starke Rauchentwicklung fest. Die ersten geführten Ermittlungen ergaben, dass der Haustechniker am frühen Morgen ein offenes Feuer in der Küchenzeile der Räumlichkeiten feststellte. Das Feuer konnte der Haustechniker mittels eines Feuerlöschers „bekämpfen“. Die Herdplatte war an. Auf dieser standen mehrere verbrannte leere Töpfe. Ein Geschirrtuch fing ebenfalls Feuer. Durch die Hitze wurde außerdem eine Kaffeemaschine in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden nicht verletzt. Alle Mitarbeiter konnten anschließend das Gebäude wieder betreten und ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen. Wer der „Koch“ oder die „Köchin“ war, der/die leere Töpfe auf den Herd stellte, ist noch unklar. Eins steht nur fest: Chefreporter Guido Schäfer scheidet aus. So zeitig „kocht“ er noch nicht! Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)

„Vierbeiner-Attacke“ eskalierte                                                     

Ort:      Leipzig; OT Sellerhausen-Stünz, Reinhardtstraße
Zeit:     30.01.2018, 12:05 Uhr

Hundebesitzer gerieten in Streit, nachdem sich zwei nicht angeleinte Hunde auf die beiden Vierbeiner einer 28-Jährigen gestürzt hatten. Die Frau erzählte, sie hätte erst kurz zuvor mit ihren Lieblingen das Haus verlassen, als sich die fremden Vierbeiner sogleich auf die ihren stürzten. Sie schrie, woraufhin einer der nicht angeleinten Hunde von dessen Halterin zurückgerufen werden konnte. Der andere, eine weißer Hund, allerdings ließ von ihrem schwarzen Hund nicht ab. So waren beide nur noch in einem Knäul aus Jin und Jang zu sehen. Die 28-Jährige schrie erneut, so dass ihr Mann, der das Geschrei gehört hatte, auf die Straße trat. Indes hatte sie selbst aber schon nach dem weißen Hund getreten, um den ihren zu schützen, woraufhin die Hundehalterin des getretenen Hundes mit der Hundeleine nach ihr schlug und sie im Gesicht traf. Sogleich trat auch die 57-Jährige nach dem schwarzen Hund, woraufhin die 28-Jährige ein Reizstoffsprühgerät zückte. Sie wollte die Hunde trennen, so die Frau – doch just in dem Moment, als sie sprühte solle sich die 57-Jährige dazwischen geworfen und den Sprühstoß abbekommen haben. Dadurch erlitt die 57-Jährige starke Rötungen und Schwellungen an den Augen. Aufgrund der Eskalation ward die Polizei herbeigerufen, die nun zwei unterschiedliche Berichte hörte. Es wird jetzt Bestandteil der Ermittlungen sein, den tatsächlichen Verlauf dieser dramatischen Situation aufzuhellen. Jedenfalls erstatteten beide Parteien Anzeige wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung. (MB)

 

Geparktes Auto ließ Situation eskalieren                                 

Ort:      Leipzig, Rosenowstraße/Witkowskistraße

Zeit:     30.01.2018, 13:30 Uhr - 13:50 Uhr

Ein Postzusteller parkte sein Lieferfahrzeug, einen Iveco, vor dem abgesenkten Bordstein so unglücklich, dass ein Seat-Fahrer (75) mit seinem Altea XL nicht vorbeifahren konnte.

Daraufhin sprach der 75-Jährige den Postzusteller, der ca. 10 Minuten später zu seinem Transporter zurückkehrte, an. Der war sich allerdings keiner Schuld bewusst und betitelte den Herrn lediglich als „A…“. Nun zwängte sich der Seat-Fahrer hindurch und fuhr geradewegs zu seiner Garage im angrenzenden Garagenkomplex. Der Transporter-Fahrer folgte ihm aber zu Fuß und trat letztlich gegen dessen Altea, drückte den älteren Herrn gegen die Hauswand und schlug ihn mehrfach, wodurch dieser eine Kopfplatzwunde erlitt. Am Auto entstand Sachschaden, den der 75-Jährige auf ca. 90 Euro schätzte. Er erstattete bei der Polizei Anzeige, die nun wegen Verdacht der Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den Unbekannten ermittelt. Diesen konnte der 75-Jährige als 30 – 35 Jahre alten, 1,85 – 1,90 Meter großen, schlanken Mann beschreiben, der kurze dunkle Haare hatte. Außerdem war er eindeutig als Zusteller für ein bekanntes Postunternehmen zu erkennen. (MB)

Pistolenimitat löste Polizeieinsatz aus                                                      

Ort:      Leipzig, Hohe Straße 9,
Zeit:     31.01.2018; 11:42 Uhr

Heute, kurz vor zwölf Uhr, informierte der Mitarbeiter einer Bildungseinrichtung die Polizei, dass soeben ein Mann das Lehrgebäude betreten und dabei in seiner Gesäßtasche einen pistolenähnlichen Gegenstand getragen habe.

Sofort lief ein Polizeieinsatz mit ca. 40 Einsatzkräften der Polizeidirektion Leipzig und Bereitschaftspolizei Sachsen an, die das Gelände abriegelten und das Gebäude sicherten. Zudem sperrten sie angrenzende Straßen. Dann prüften die Einsatzkräfte jeden einzelnen Schulungsraum im Erd- sowie erstem Obergeschoss, in denen zu der Zeit unterrichtet wurden und verschlossen diese hernach. So sollte die Sicherheit der Schüler gewährleistet werden.

Anschließend erfolgte die Prüfung des zweiten Obergeschosses und auch des Schulungsraumes vom Verein „Zuhause e. V.“, in dem mit dem Mann (38) aus Peru gerechnet wurde. Wie erwartet, trafen die Einsatzkräfte neben 20 weiteren Lernenden den 38-Jährigen während eines Deutschkurses an und nahmen ihn sofort aus dem Raum mit, um ihn und seine Sachen zu durchsuchen. Dabei kam ein Pistolenimitat aus Vollgummi zu Tage, welches umgehend sichergestellt wurde. Im Anschluss daran begann die Befragung des Mannes, die zur Stunde noch andauert.

Somit konnte für die gesamte Bildungseinrichtung gegen 13:15 Uhr Entwarnung gegeben und die Straßensperren gegen 13:45 Uhr aufgehoben werden. Rettungskräfte, die während des Einsatzes hinzugerufen worden waren, betreuten einzelne Personen vom Lehrpersonal und aus der „Studentenschaft“.

Bilanz: Zu keiner Zeit war durch den 38-Jährigen eine konkrete Bedrohungssituation gegeben. Dennoch prüft nun die Polizei, inwieweit eine strafrechtliche Relevanz vorliegt. (MB/Vo)

Landkreis Leipzig

Mann bedrohte und beleidigte Polizeibeamte                     

Ort:      Grimma, Hohnstädter Straße
Zeit:     30.01.2018, gegen 08:30 Uhr

Polizeibeamte waren gestern Vormittag während ihrer Streifentätigkeit im Stadtgebiet in Grimma unterwegs. Auf der Hohnstädter Straße sprach sie ein Leipziger Kollege an, der im Rahmen der Verkehrsüberwachung mit einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung tätig war. Er teilte ihnen mit, dass in einem Hauseingang ein Mann steht, der kurz zuvor mehrmals seine Maßnahmen gestört hatte, indem er auf die Straße lief und Fahrzeugführer vor dieser mobilen Geschwindigkeitsüberwachung gewarnt hatte. Die Polizisten sprachen den Mann an, der daraufhin vor ihnen die Haustür zuknallte. Etwa 20 Minuten später fuhren sie erneut zu diesem Haus und gerade in diesem Moment kam dieser Mann wieder heraus. Sie suchten sofort das Gespräch mit ihm. Er reagierte äußerst aggressiv und schlug mit seiner Gehhilfe gegen die Beamten. Nur aufgrund einer Ausweichbewegung traf der Gegenstand nicht voll den Kopf eines der Gesetzeshüter, streifte ihn jedoch. Gleich darauf trat er ihm noch gegen das rechte Bein. Der Polizist wurde leicht verletzt. Danach krachte er wieder die Haustür zu. Hinter der Tür stehend ließ er dann eine Tirade von Beleidigungen gegen die Beamten los. Da er die Haustür nicht öffnete, belehrte ihn ein Polizeibeamter im Rahmen des Strafverfahrens und eröffnete ihm den Tatvorwurf. Danach beruhigte sich der Hausbewohner, bei welchem es sich um einen 56-Jährigen handelt, wieder und die Beamten verließen den Tatort. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. (Hö)

Einbruch in eine Firma                                                                    

Ort:      Großpösna, Sepp-Verscht-Straße   
Zeit:     31.01.2018, 01:45 Uhr

Unbekannte Täter drangen gewaltsam durch das Aufhebeln einer Haupteingangstür in eine Firma ein. Anschließend suchten sie den dazugehörigen Verkaufsraum auf und entwenden aus diesem 16 hochwertige benzinbetriebene Gartengeräte in einem Wert von ca. 5.000 Euro.  Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (Vo)

Gestört …                                                                         

Ort:      Beucha          
Zeit:     30.01.2018, 18:15 Uhr          

… beim Einbruch wurden unbekannte Täter. Der 37-jährige Besitzer eines Einfamilienhauses kam vom Einkaufen und stellte sein Fahrzeug in der Garage auf dem Grundstück ab. Anschließend begab er sich zur Hauseingangstür. Hier fiel ihm auf, dass Licht im Flur brannte. Das war ungewöhnlich. Er schloss die Tür auf und hörte laute klirrende Geräusche.  Für den 37-jährigen stand fest, dass Einbrecher in seinem Haus sind. Nachbarn eilten ihm zur Hilfe. Die Polizei wurde gerufen. Die Täter entkamen unerkannt. Nach ersten Befragungen wurde bekannt, dass es sich um zwei männliche schwarz gekleidete Personen handelte, die dem Anschein nach zwischen 20 bis 25 Jahre alt waren. Die Täter drangen gewaltsam in das Haus ein, indem sie die Verglasung der Terrassentür einwarfen. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. (Vo)   

Da fällt einem nichts mehr ein!                                                 

Ort:      Wurzen, Friedrich-Ebert-Straße       
Zeit:     30.120.2018, 23:30 Uhr

In der Polizeidirektion Leipzig ging im Führungs-und Lagezentrum ein Notruf ein. Die Anruferin teilte mit, dass sie ihren Mann gebissen hätte. Das ist sicherlich schmerzhaft, aber noch kein Grund, den Notruf zu wählen. Zur Aufhellung des Sachverhaltes begab sich eine Funkstreifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Grimma zum „Tatort“. Die 52-jährige Anruferin saß in der Wohnung eines 52-jährigen Nachbarn. Beide waren alkoholisiert. Nach einer Befragung vor Ort „outete“ sich die 52-Jährige, dass sie den Notruf getätigt hatte. Nur hatte sie ihren Mann nicht gebissen, sondern sei sauer gewesen, weil ihr Ehemann nicht gleich mit ihr zusammen in ihre Wohnung gegangen war. Der Ehemann wollte noch genüsslich sein Bier beim Nachbarn austrinken. Das veranlasste die 52-Jährige dazu, mal schnell die Polizei über Notruf (!) heranzuholen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Die Beamten waren, gelinde gesagt, sehr verstimmt und machten der 52-Jährigen unmissverständlich klar, dass hier keinerlei Notlage vorgelegen hatte. Die Konsequenz ist klar. Gegen die 52-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Notrufmissbrauch eingeleitet. (Vo)

Landkreis Nordsachsen

Einbrecher im Haus                                                                    

Ort:      Taucha, OT Plösitz

Zeit:     30.01.2018, zwischen 08:00 Uhr und 16:15 Uhr

Nachdem ein Unbekannter mehrfach erfolglos an einem Fenster gehebelt hatte, zerstörte er kurzerhand die Fensterscheibe und stieg ein. Im Eigenheim durchsuchte er alle Zimmer. Er flüchtete mit zwei Laptops, einer Festplatte, diversem Schmuck und Bargeld in Höhe einer dreistelligen Summe. Festgestellt hatte den Einbruch der Eigentümer (54); er informierte die Polizei. Während der Stehlschaden mit einer vierstelligen Summe angegeben wurde, beträgt der Sachschaden etwa 1.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Einbrecher in Geschäft                                                                       

Ort:      Eilenburg
Zeit:     31.01.2018, zwischen 00:30 Uhr und 03:30 Uhr

Zur nächtlichen Stunde stieg ein Unbekannter in eine Bäckerei ein, durchsuchte die Räumlichkeiten. Es gelang ihm, einen Tresor zu öffnen. Daraus stahl er eine niedrige dreistellige Summe und verschwand. Ein Mitarbeiter (59) stellte morgens den Einbruch fest und verständigte sofort die Polizei. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö)

Autobahn

Dieses Mal fiel die Entscheidung auf Heimwerkerwerkzeug

Ort:      BAB 14 i.R. Dresden, Raststätte Muldental Süd
Zeit:     29.01.2018, 20:00 Uhr - 30.01.2018, 05:20 Uhr

Der Fahrer (37) eines Sattelzuges, der für eine Speditions- und Logistikfirma durch  Deutschland fuhr, parkte in den Nachtstunden auf dem Rastplatz Muldental und erhielt dort unerwarteten Besuch mit klebrigen Fingern. Am nächsten Morgen, als der 37-Jährige seinen Sattelzug auf „Motor und Reifenluft“ prüfte, entdeckte er zwei sichelförmige Schnitte, die ca. einen Meter vom Heck entfernt, in Höhe von 1,70 m und 1,95 m auf der rechten und linken Fahrzeugseite angebracht waren. Die auf der Ladefläche verstauten Europaletten waren größtenteils leer, nur die Folie der Verpackung mit Aufklebern war noch vorhanden. Vormals lagerte dort eine Vielzahl an Akku-Bohrmaschinen eines namhaften Werkzeugherstellers. Zudem entdeckte der 37-Jährige die geöffneten Ladetüren, die die Diebe mit hoher Wahrscheinlichkeit geöffnet hatten, um große Teile der Ladung zu „löschen“. Jedenfalls informierte der Mann die Polizei, die nun Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls aufgenommen hat. Den Sachschaden an den Planen bezifferte die Firma mit ca. 6.000 Euro, den Stehlschaden gab sie mit mehreren Tausend Euro an. (MB)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Nichts gesehen und gehört!                                                             

Ort:      Leipzig-Zentrum, Prager Straße/Stephanstraße

Zeit:     30.01.2018, 19:20 Uhr

Der Fahrer (43) eines Opel Zafira befuhr die Prager Straße stadteinwärts. Obwohl die Ampel für seine Linksabbiegespur auf „Rot“ stand, bog er auf die Stephanstraße ab. Dies hatte zur Folge, dass es zum Crash mit einer Straßenbahn kam, welche in gleicher Richtung bei freigegebener Fahrtrichtung fuhr. Verletzt wurde niemand. An Bahn und Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 7.000 Euro. Der Autofahrer hat ein Bußgeld zu zahlen. (Hö)

Landkreis Nordsachsen

Schwerer Verkehrsunfall                                                                            

Ort:      Wermsdorf, Oschatzer Straße         
Zeit:     31.01.2018, 06:00 Uhr

Eine 51-jährige Fahrerin eines Opel Astra fuhr die S 38 von Lampersdorf in Richtung Wermsdorf. Ca. 150 Meter nach dem Ortsausgang Lampersdorf überholte sie in einer langgezogenen Rechtskurve trotz durchgehender Mittelmarkierung einen vor ihr fahrenden Lkw. Im Gegenverkehr stieß sie dabei mit einem 43-jährigen Fahrer eines Opel Corsa zusammen. Es kam zum Frontalcrash. Beide Autofahrer wurden schwer verletzt  in ein Krankenhaus gebracht. Polizei, Rettungskräfte und die Kameraden der Feuerwehr waren schnell vor Ort. Der 43-Jährige musste aus seinem Fahrzeug befreit werden. Es erfolgte eine Vollsperrung der S 38 bis gegen 10:15 Uhr. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 25.000 Euro angegeben. (Vo)

 

 


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