Pressemeldungen für den Landkreis Lindau vom 26. März 2018
26.03.2018, PP Schwaben Süd/West
Pressemeldungen für den Landkreis Lindau vom 26. März 2018
Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Lindau und Lindenberg sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.
Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87437 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013); unaufschiebbare Anfragen außerhalb der regulären Dienstzeit über die Rufnummer (+49) 0831 9909-1401 an die Einsatzzentrale.
Unter Alkoholeinfluss gefahren
OPFENBACH. Am Sonntagvormittag wurde ein 55-jähriger Pkw-Fahrer auf der B 32 einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde durch die kontrollierenden Beamten Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Verdacht, dass der Mann über 0,5 Promille lag. Gegen ihn wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
(PI Lindenberg)
Kradfahrer bei Unfall verletzt
SIGMARSZELL. Am Sonntag gegen die Mittagszeit wollte ein 45-jähriger Mann mit seinem Pkw im Rohrach wenden und benutzte dazu einen angrenzenden Feldweg. Beim Wiedereinfahren auf die Fahrbahn übersah er einen 16-jährigen Leichtkraftradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Dabei wurde der Kradfahrer mittelschwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme war die B308 ca. eine halbe Stunde gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro.
(PI Lindenberg)
Aufgeheizter Stimmung mit erhöhter Polizeipräsenz begegnet
LINDENBERG. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen Mitternacht zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen in einem Lindenberger Innenstadtlokal. Als sich diese ins Freie verlagerte, traten immer mehr Personen beider Gruppen zusammen und die Stimmung heizte sich spürbar auf. Dem begegnete die Polizei mit Identitätsfeststellungen, einem Platzverweis an alle Beteiligten einer deutlichen erhöhten Präsenz. Mehrere Streifen von benachbarten Dienststellen und der Bundespolizei unterstützten die Beamten in Lindenberg. Nach Beruhigung der Lage und ohne weitere Zwischenfälle konnten die Unterstützungsstreifen in den frühen Morgenstunden wieder entlassen werden.
(PI Lindenberg)
Schleierfahnder ermitteln erneut Sozialleistungsbetrüger im Fernreisebus
LINDAU. Erneut waren die Beamte der PI Fahndung Lindau im Fernreisebus in der Nacht auf Sonntag fündig. Die Kontrolle der nach Italien Reisenden ergab, dass sich unter ihnen zwei Afrikaner befanden, welche sich mit ihren gambischen Pässen und italienischen Dokumenten auswiesen. Bei genauerer Überprüfung stellten die Beamten fest, dass einer der beiden seit Ende 2016 als 17-jähriger Jugendlicher in Deutschland seine Leistungen als Asylbewerber in Anspruch genommen hat. Laut seinem gambischen Reisepass handelte es sich beim dem Flüchtling jedoch um einen 26-jährigen Mann, der bereits zuvor 2015 in Italien wohnhaft war und im Besitz italienischer Dokumente war. Da er nach Feststellung seiner tatsächlichen Identität Deutschland nun endgültig verlassen wollte, wurde von ihm, neben der üblichen Sachbearbeitung, ein Asylverzicht unterschrieben, bevor er in seine Wahlheimat Italien weiterreisen durfte.
Bei der anderen Person handelte es sich um einen 18-jährigen Mann, welcher sich den Beamten ebenfalls mit seinem gambischen Pass und italienischen Dokumenten auswies. Wie sich herausstellte, wollte der junge Mann lediglich nach Italien reisen, um seinen abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel verlängern zu lassen. Da auch er in Deutschland als Asylbewerber registriert ist und auch wieder kommen wollte, um seine Ausbildung zu beenden, wurde er zu seinem deutschen Wohnort zurückgeschickt. Sein Pass wurde einbehalten und dem zuständigen Ausländeramt übersandt, welches keine Kenntnis von dem afrikanischen Dokument und den italienischen Papieren hatte. Auch er stellte Anfang 2016 in Italien einen Antrag auf Asyl, bevor er Mitte 2017 erneut Asyl in Deutschland beantragte. Es folgen nun weitere polizeiliche Ermittlungen, wie hoch der finanzielle Schaden für die deutschen Behörden ist, welcher durch die falschen Angaben der beiden Männer entstanden ist.
(PIF Lindau)
Haftbefehl vollstreckt
LINDAU. Im Rahmen einer Kontrollstelle wurde am Freitagnachmittag ein 27-jähriger Schweizer von Lindauer Schleierfahndern genauer überprüft. Er war gerade als Beifahrer in einem Pkw aus der Schweiz gekommen. Die Fahndungsabfrage ergab, dass ein Haftbefehl wegen Erpressung gegen ihn bestand. Daraufhin wurde er verhaftet. Nachdem er den im Haftbefehl geforderten Geldbetrag von mehreren Tausend Euro begleichen konnte, entging er der Haftstrafe, die ihn sonst erwartet hätte. Nach Bezahlung der Geldstrafe wurde er am späten Abend wieder auf freien Fuß gesetzt.
(PIF Lindau)