Pressebericht vom 02.02.2021

02.02.2021, PP München Pressebericht vom 02.02.2021 Inhalt: 142. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie 143. Straßenraub – Hauptbahnhof 144. Illegaler Welpen-Transport gestoppt – Brunnthal 145. Täterfestnahme nach Sachbeschädigung durch Graffiti – Nymphenburg 146. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Ramersdorf 147. Brand eines Kellerabteils – Steinhausen 142. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie Im Zeitraum von Montag, 01.02.2021, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 02.02.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1.400 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 70 Verstöße angezeigt. In 23 Fällen ging es um die Ausgangssperre. 143. Straßenraub – Hauptbahnhof Am Samstag, 30.01.2021, befanden sich ein 67-Jähriger aus München und eine unbekannte männliche Person gegen 13:20 Uhr am Hauptbahnhof München. Beide rauchten gemeinsam eine Zigarette und der 67-Jährige stellte hierfür seine Umhängetasche auf den Boden ab. Als der 67-Jährige dem Unbekannten eine weitere Zigarette übergab, öffnete er die Tasche und ließ diese danach offen. Plötzlich schlug der Unbekannte den 67-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und entnahm ihm den Geldbeutel aus der Umhängetasche. Anschließend flüchtete der Täter. Der 67-Jährige ging daraufhin zur Polizeiinspektion und erstattete Anzeige. Die weitere Sachbearbeitung übernimmt das Kommissariat 21. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 160 - 165 cm groß, kräftige Figur, dunkelblonde zurückgekämmte Haare, sprach georgisch; bekleidet mit auffälliger grün-braun-melierter Stoffhose und hellbrauner Winterlederjacke Zeugenaufruf Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Hauptbahnhof, Arnulfstraße 1, Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 144. Illegaler Welpen-Transport gestoppt – Brunnthal Bereits am Dienstag, 12.01.2021, führten Beamte der FKG Ost gegen 14:30 Uhr eine Fahrzeugkontrolle am Rastplatz Aying durch. Kontrolliert wurde ein schwarzer Mercedes mit einer serbischen Zulassung. Der Fahrer war ein 43-jähriger Serbe. Im Fahrzeug konnten die Beamten mit Decken abgedeckte Boxen und Käfige erkennen, worin sich insgesamt fünf Junghunde befanden. Es handelte sich bei den Hunden um einen Schweizer Schäferhund, zwei Chow Chows, einen Dogo Argentino und einen Sarplaninac Hirtenhund. Die Hunde befanden sich in viel zu kleinen Käfigen und konnten sich kaum im Fahrzeug bewegen. Ebenso war weder Hundefutter noch Wasser für die Tiere vorhanden. Laut dem 43-jährigen Fahrer wollte er die Tiere gewerblich in Holland und Belgien abliefern. Bei den mitgeführten EU-Tierausweisen handelte es sich um Fälschungen. Aufgrund der Verstöße unter anderem gegen das Tierschutzgesetz wurden die Tiere in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt sichergestellt und dem Tierheim München übergeben. Der Fahrer wurde nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kriminalfachdezernat 67. 145. Täterfestnahme nach Sachbeschädigung durch Graffiti – Nymphenburg Am Sonntag, 31.01.2021, gegen 23:30 Uhr, stellte eine Polizeistreife in der Menzinger Straße an einem geparkten Dienstfahrzeug eine Schmierschrift mit Sprühlack fest. Anhand von Videoaufzeichnungen und einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine verdächtige männliche Person in der Nähe des Tatorts festgestellt werden. Der 25-jährige Deutsche wurde daraufhin festgenommen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten noch weitere Sachbeschädigungen in der Nähe des Tatortes festgestellt werden. Der 25-Jährige wurde nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 23 übernommen. 146. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Ramersdorf Am Donnerstag, 28.01.2021, verständigte eine hoch betagte Münchnerin den Notruf 110 der Polizei, weil sie in ihrer Wohnung in München Ramersdorf bestohlen wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand klingelte eine männliche Person in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr an der Wohnungstüre der Münchnerin. Er gab an, dass ein Problem mit der Wasserleitung vorliegen würde. Mit dieser Geschichte verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung und ging mit der Münchnerin ins Badezimmer. Ein zweiter vermeintlicher Handwerker blieb zu diesem Zeitpunkt unbeaufsichtigt. Als die beiden nach wenigen Minuten die Wohnung wieder verließen, stellte die Münchnerin fest, dass aus ihrer Wohnung Bargeld entwendet wurde. Die Schadenshöhe wird derzeit noch ermittelt. Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Täter 1: Männlich, ca. 60 - 65 Jahre alt, sprach hochdeutsch Täter 2: Männlich, ca. 40 - 50 Jahre alt, sprach hochdeutsch Zeugenaufruf Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Jakob-Böhme-Straße/Kagerstraße/ Chiemgaustraße/Balanstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 147. Brand eines Kellerabteils – Steinhausen Mehrere Bewohner meldeten am Montag, 01.02.2021, gegen 11:50 Uhr über den Notruf starken Rauch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Barbarossastraße. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei und die Feuerwehr vor Ort. Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass der Brand aus einem Kellerabteil stammte. Anwesende Bewohner wurden angewiesen, in ihren Wohnungen zu bleiben und die Wohnungstüren verschlossen zu halten. Die Feuerwehr löschte den Brand und entlüftete das Treppenhaus. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.