210827-2. Erfolge bei der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität

Einsatzzeiten: a) 26.08.2021, 07:00 Uhr b) 26.08.2021, 05:30 Uhr bis 27.08.2021, 03:00 Uhr Einsatzorte: a) Hamburg-Wandsbek, Pregelweg; Hamburg-Dulsberg, Elsässer Straße; Hamburg-Lurup, Luruper Hauptstraße; Hamburg-Jenfeld, Bekkamp; Norderstedt (Schleswig-Holstein) b) Hamburg-St. Pauli, St. Pauli-Hafenstraße u. a. Gestern Morgen haben Ermittler des für organisierte Kriminalität zuständigen Landeskriminalamts 6 (LKA 6) zwei Männer verhaftet, die im Verdacht stehen, mit rund 130 Kilogramm Marihuana gehandelt zu haben. Aber auch im Bereich der Frontdealerszene in St. Pauli haben Beamte der "Task Force Betäubungsmittel" einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. a) Die intensive Auswertung elektronischer Kommunikationsdaten führte die Ermittler auf die Spur zweier 39- und 43-jähriger deutscher Staatsangehöriger, die verdächtig sind, gemeinschaftlich mit insgesamt 129 Kilogramm Marihuana gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden Verdächtigen und insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohn- und Geschäftsadressen in Hamburg-Wandsbek, -Dulsberg, -Jenfeld, -Lurup und Norderstedt. Der ältere der Männer wurde in seiner Wohnung in Wandsbek, der Jüngere zu Hause in Dulsberg angetroffen und verhaftet. Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Ermittler die Mobiltelefone der Männer sowie eine vierstellige Bargeldsumme sicher. Das Gericht erließ außerdem Arrestbeschlüsse von jeweils mehr als 500.000 Euro gegen die mutmaßlichen Drogenhändler. Die Umsetzung dieser Beschlüsse dauert derzeit noch an, genau wie die weiteren Ermittlungen. b) Auch die Beamten der "Task Force Betäubungsmittel" waren wieder an identifizierten Brennpunkten im Einsatz. Sie überprüften insgesamt 84 Personen und leiteten 19 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Betäubungsmitteldelikten ein. Nachdem ein Mann sich am späten Donnerstagabend in St. Pauli einer polizeilichen Kontrolle durch Flucht auf einen im Bereich der St. Pauli Hafenstraße gelegenen Hinterhof entziehen wollte, folgten die Beamten ihm dorthin. Auf dem Hof trafen sie auf insgesamt 15 Personen. Außerdem bemerkten die Polizisten mehrere in einer offenstehenden Mülltonne und auf dem Boden liegende Tütchen mit Marihuana, woraufhin sie auf dem Eilwege über die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für den Hinterhof beantragten. Im Verlauf der Durchsuchung, bei der die Beamten auch zwei Drogenspürhunde einsetzten, stellten sie insgesamt 115 Druckverschlussbeutel mit Marihuana und sieben Ecstasy-Tabletten sicher. Alle anwesenden Personen wurden kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass sich sieben von ihnen offenbar ohne die erforderlichen Aufenthaltstitel in Deutschland aufhielten. Sie erhielten eine Meldeauflage für die Ausländerbehörde. Acht der Personen waren in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Handel von Betäubungsmitteln polizeilich in Erscheinung getreten. Einer der angetroffenen Männer wurde aufgrund eines Rauschgiftdelikts mittels Haftbefehl gesucht. Er wurde von den Beamten verhaftet und der Untersuchungshaftanstalt zugeführt. Die anderen 14 Männer erhielten Aufenthaltsverbote für den Bereich rund um den Hinterhof. Das Drogendezernat (LKA 68) hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere wem die aufgefundenen Drogen zuzuordnen sind, übernommen. Diese dauern an. Ka. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei HamburgNina KaluzaTelefon: 040 4286-56212E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.dewww.polizei.hamburg