Hamburg Airport: Europäischer Haftbefehl wird Drogendealer zum Verhängnis

Am Sonntag gegen 17:30 Uhr flog ein 43-jähriger Türke von Istanbul nach Hamburg und stellte sich bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle an. Er händigte den Beamten der Bundespolizei seinen türkischen Reisepass sowie seinen Aufenthaltstitel aus. Bei dem Abgleich seiner Daten mit dem polizeilichen Fahndungssystem stellten die Beamten der Bundespolizei fest, dass der Mann seit Januar 2021 vom Amtsgericht Hamburg per europäischem Haftbefehl gesucht wurde. Ihm werden insgesamt neun Straftaten im Zusammenhang mit Drogendelikten vorgeworfen, sodass er per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde. Der Mann soll im vergangenen Jahr mehrmals größere Mengen Marihuana verkauft haben. Die verkauften Mengen hatten jeweils einen Wert von 78.000 Euro, 55.000 Euro und 68.000 Euro. Weiterhin soll er 100.000 Ecstasy-Pillen (Stückpreis 0,34 Euro) verkauft haben. Auch der Verkauf von Amphetaminen wird ihm vorgeworfen. Der Mann wurde festgenommen und in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg gebracht. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg Marcus Henschel Telefon: 040 500 27-104 Mobil: 0172 427 56 08 Fax: 040 500 27-272 E-Mail: marcus.henschel@polizei.bund.de