Weiterstadt: Vollsperrung der A 5 nach Unfall und Austritt von Salzsäure aus Tanklaster

Am Donnerstagmorgen (06.01.), gegen 9.40 Uhr, ereignete sich auf der A 5, in Höhe des Parkplatzes Brühlgraben, zunächst ein Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge kollidierten in Richtung Darmstadt aus unbekannter Ursache. Eines der beteiligten Autos prallte in der Folge gegen einen in gleicher Richtung fahrenden Sattelzug, der daraufhin ins Schlingern geriet und sich drehte. Die Fahrerin, die gegen den Laster prallte, wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die Strecke musste für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten in Richtung Süden voll gesperrt werden. Im daraufhin entstandenen Stau bemerkte der Fahrer eines mit Salzsäure beladenen Tanklasters aus dem Emsland dann gegen 12.00 Uhr, dass Flüssigkeit aus seinem Tank austrat. Um den Gefahrenbereich großräumig abzusperren, wurde die A 5 nun auch in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Zwei in der Nähe des Lastwagens befindliche Rettungssanitäter klagten über Beschwerden der Atemwege und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten anschließend fest, dass offenbar ein undichtes Ventil Grund für den Gefahrstoffaustritt war. Nach entsprechender Abdichtung konnte der Tanklaster gegen 14.00 Uhr auf die Rastanlage Gräfenhausen-West geleitet und die Sperrung in Richtung Frankfurt aufgehoben werden. Es herrscht dort allerdings noch ein Stau von rund sieben Kilometern Die Vollsperrung in Richtung Darmstadt wird noch geraume Zeit andauern. Derzeit beträgt der Stau in Richtung Darmstadt etwa fünf Kilometer. Die Polizei empfiehlt ab dem Frankfurter Kreuz über die A 3 bis zum Mönchhofdreieck und von dort weiter über die A 67 bis zum Darmstädter Kreuz zu fahren. Zur Ursache des Gefahrstoffaustritts dauern die polizeilichen Ermittlungen an. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Bernd Hochstädter Telefon: 06151 / 969 - 13110 Mobil: 0172 / 309 7857 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit) Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de