„Soko Kirche“ richtet sich mit Foto des Opfers und Fragen an die Öffentlichkeit: Polizei bittet weiterhin um Hinweise

Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen (Beachten Sie bitte auch die Presseveröffentlichungen vom 21. und 22.09.2022 unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/5326275 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/5327525 sowie das dieser Pressemitteilung beigefügte Fahndungsplakat.) Kassel-Mitte: Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kassel und der bei der Kasseler Kriminalpolizei eingerichteten "Soko Kirche" zu dem mutmaßlichen Tötungsdelikt am Lutherplatz vom 17. September dauern weiterhin an. Aktuell gehen die Ermittler verschiedenen konkreten Hinweisen nach. Bei der Aufklärung des Falls sind sie jedoch weiterhin auch auf Zeugenhinweise angewiesen. Sie wenden sich daher nun mit einem Foto des Opfers und konkreten Fragen an die Bevölkerung. Der 55-jährige Khalaf D., der zuletzt in einer Flüchtlingseinrichtung in der Kasseler Unterneustadt lebte, war Samstag, den 17.09.2022, gegen 21:45 Uhr bewusstlos auf dem Vorplatz vor der Lutherkirche gefunden worden und später in einem Krankenhaus infolge von Kopfverletzungen verstorben. Die anschließende Obduktion ergab, dass das Verletzungsbild für eine Fremdeinwirkung und somit für ein Tötungsdelikt spricht. In diesem Zusammenhang fragen die Ermittler nun: - Wer hatte am Tattag, am Samstag, dem 17.09.2022, Kontakt zu Khalaf D.? - Wer kann genauere Angaben zu seinen Lebensumständen machen? - Wer hat am Samstag, dem 17.09.2022, im Bereich der Kasseler Innenstadt Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit den Verletzungen von Khalaf D. stehen könnten?Die Kriminalbeamten der Soko Kirche werden am heutigen Tag auch Fahndungsplakate im Bereich des Lutherplatzes aufhängen und dort Handzettel verteilen, mit denen sie sich auch direkt am Auffindeort an mögliche Zeugen richten. Hinweise an die Soko Kirche nimmt die Polizei unter der Tel. 0561 - 9100 entgegen. Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561 - 910 1020 Dr. Stephan Schwirzer, 1. Vertreter des Pressesprechers Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 - 912 2758 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: +49 561 910 1020 bis 23 Fax: +49 611 32766 1010 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: +49 561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de