Unfallbeteiligter Pkw-Fahrer flüchtet von der Unfallstelle
Am 07.07.2023, gegen 03:00 Uhr, ereignete sich an der Einmündung der
Bundesstraße 110 und der Anschlussstelle Jarmen zur A20 Richtung
Lübeck ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw Honda und einem Lkw der
Marke Scania.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 25-jährige
deutsche Pkw-Fahrer die B110 aus Richtung Jarmen kommend in Richtung
Anklam. Während der 64-jährige Rumäne in seinem Lkw von der Autobahn
auf die Bundesstraße einfuhr, verlor der 25-Jährige die Kontrolle
über seinen Pkw, nachdem er gegen einen Bordstein fuhr. Infolgedessen
geriet der Pkw ins Schleudern und stieß mit dem Lkw zusammen.
Anschließend entfernte sich der 25-Jährige zu Fuß von der
Unfallstelle noch bevor Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnte der 25-Jährige
angetroffen werden. Es bestand der Verdacht, dass der junge Mann
seinen Pkw unter dem Einfluss von Alkohol im Straßenverkehr geführt
hatte. Ein Atemalkoholtest ergab zunächst einen Wert von 0,63
Promille. Da aufgrund des zeitlichen Verzugs ein möglicher Nachtrunk
von alkoholischen Getränken bei dem 25-Jährigen nicht ausgeschlossen
werden konnte, wurde bei ihm zur Beweismittelsicherung eine doppelte
Blutprobenentnahme durchgeführt.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wurde bei dem Verkehrsunfall niemand
verletzt. Die B110 musste zeitweise zum Zwecke der
Verkehrsunfallaufnahme und Bergung des Pkws voll gesperrt werden.
Dadurch kam es temporär zu Verkehrseinschränkungen. Der Lkw konnte im
Anschluss seine Fahrt fortsetzen. Der entstandene Gesamtsachschaden
wird aktuell auf rund 10.000 Euro geschätzt. Gegen 09:45 Uhr war die
Strecke wieder frei befahrbar. Gegen den 25-Jährigen ermittelt die
Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung
und Verkehrsunfallflucht.
Im Auftrag
Stefanie Peter
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Dezernat 1/ Einsatzleitstelle
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