BVG-Mitarbeiter angegriffen und fremdenfeindlich beleidigt

In der vergangenen Nacht soll ein BVG-Mitarbeiter in Köpenick angegriffen und fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen sollen zwei Männer im Alter von 28 und 38 Jahren den 42-Jährigen gegen 22.10 Uhr an der Tramhaltestelle Bahnhof- Ecke Lindenstraße fremdenfeindlich angepöbelt, ihm ein Bein gestellt und ihn mit Faustschlägen sowie Fußtritten attackiert haben. Der Angegriffene versuchte sich offenbar zunächst zu verteidigen und flüchtete dann in eine wartende Straßenbahn. Die mutmaßlichen Angreifer sollen ihn verfolgt und zum Aussteigen aufgefordert haben. Der 64-jährige Fahrer der Straßenbahn soll ein weiteres Eskalieren der Situation bis zum Eintreffen der Polizei verhindert haben. Der 42-Jährige, der zwar nicht im Dienst, aber deutlich an seiner Uniform als BVG-Mitarbeiter zu erkennen war, erlitt eine Verletzung an einer Hand. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Freiwillige Atemalkoholkontrollen bei den beiden Tatverdächtigen ergaben Werte von 1,6 und 1,3 Promille. Sie kamen zum Zwecke der Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam und durften nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen ihrer Wege gehen. Sie stellten ihrerseits Anzeige wegen Körperverletzung gegen den 42-Jährigen sowie wegen Bedrohung gegen den Straßenbahnfahrer. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.