Resümee der polizeilichen Einsatzbewältigung anlässlich des Jahreswechsels 2023/2024 im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock sorgten 243
Polizeivollzugsbeamte für einen insgesamt sicheren Start in das neue
Jahr. Trotzdessen kam es zu einer Vielzahl an Einsätzen, welche
vordergründig im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Pyrotechnik und
dem Konsum von Alkohol standen.
Insgesamt rückte die Polizei zu 30 gemeldeten Bränden aus, bei denen
hauptsächlich Mülltonnen oder Altkleidercontainer betroffen waren.
In sieben Fällen musste festgestellt werden, dass nicht zulässige
Pyrotechnik verwendet wurde .
Weiterhin kam es zu 20 Sachverhalten, in denen Personen durch
Körperverletzungsdelikte geschädigt wurden und zum Teil im Anschluss
einer ärztlichen Versorgung bedurften.
Bei zwei weiteren Einsätzen mussten Beamte aktiv werden, da im
Landkreis Nordwestmecklenburg in der Nähe von Reetdächern Feuerwerk
entzündet wurde.
Zum Jahreswechel versammelten sich auf dem Margaretenplatz im
Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt ca. 400 Personen, um den
Jahreswechsel zu feiern. Durch unbekannte Täter wurden dort diverse
Tannenbäume entzündet, welche jedoch durch den anschließenden Einsatz
der Feuerwehr ohne Vorkommnisse wieder gelöscht werden konnten.
Vor der Diskothek "M8" in der Schweriner Mecklenburgstraße wurden
Polizeibeamte durch einen 21-jährigen Deutschen angegriffen und
beleidigt, nachdem dieser zuvor die Lokalität verlassen musste. Dem
Mann wurden kurzzeitig Handfesseln angelegt. Einsatzkräfte wurden
hierbei nicht verletzt.
Bei der Löschung eines Müllberges durch die Berufsfeuerwehr Rostock
in der Joliot-Curie-Allee, wurden Rettungskräfte durch einen
alkoholisierten 43-jährigen Deutschen beleidigt und bedroht.
Bedauerlicherweise wurden im Laufe der Nacht auch 10 alkoholisierte
Personen am Steuer von Fahrzeugen festgestellt, wobei den traurigen
Höchstwert ein 46-jähriger litauischer Mann mit 2,09 Promille
erreichte. Dieser war mit einem Pkw im Rostocker Stadtteil
Toitenwinkel unterwegs.
Ebenfalls in der Hansestadt Rostock mussten Polizeibeamte im Bereich
des Parkhauses am Gaffelschonerweg aktiv werden, da hier aus einer
Personengruppe heraus Raketen auf anliegende Straßen geschossen
wurde. Glücklicherweise kam hierbei niemand zu Schaden. Es wurde ein
Verfahren bezüglich des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr
eingeleitet.
Insgesamt zählte die Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums Rostock
in der Zeit vom 31.12.2023, 18:00 Uhr bis zum 01.01.2024, 05:00 Uhr
357 Notrufe.
Sebastian Haacker
Polizeihauptkommissar
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