Mann fremdenfeindlich beleidigt und Hitlergruß gezeigt

Wegen einer fremdenfeindlichen Beleidigung und Körperverletzung in Mitte ermittelt seit gestern Mittag der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen zufolge stieg ein 28-jähriger Mann mit zwei Begleitern gegen 13:20 Uhr im Bahnhof Alexanderplatz aus einer U-Bahn der Linie 8, als auf dem Bahnsteig ein 26-Jähriger an den Mann herantrat und ihn fremdenfeindlich beleidigte. Anschließend soll er den 28-Jährigen kräftig geschubst haben, wodurch dieser Schmerzen erlitt. Polizeikräfte brachten den Tatverdächtigen zur Alex-Wache, in welcher der Mann den sogenannten Hitlergruß zeigte und sich deshalb auch wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen verantworten muss. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte einen Wert von etwa 2,8 Promille. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zur Feststellung seiner Identität und für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Die Ermittlungen dauern an. Pressearbeit und Erreichbarkeit