Bahnhof – Vermeintlicher Ersthelfer bestiehlt verunfallte Frau

In der Nacht des 06.01.2026 konnte die Bundespolizei nach Fahndung einen Mann festnehmen, der zuvor im Kieler Bahnhof einer verunfallten Frau die Handtasche entwendete und danach flüchtete. Gegen 01:00 Uhr stürzte eine 60-jährige Deutsche auf der Rolltreppe im Kieler Bahnhof. Ein Mann eilte der Verunfallten scheinbar zur Hilfe und unterstütze sie beim Aufstehen. Nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, nahm der Mann jedoch ihre Handtasche an sich, die noch auf der Rolltreppe lag und flüchtete anschließend durch den Haupteingang in unbekannte Richtung. Eine Freundin der Frau informierte daraufhin unmittelbar die Bundespolizei im Kieler Bahnhof. Die Geschädigte gab an, dass sich in der Handtasche u. a. ihr Mobiltelefon, Bargeld sowie ihre EC-Karte befanden. Die Frau wurde im Anschluss in ihr nahe gelegenes Hotel verbracht. Über die Videoüberwachung des Bahnhofs konnten die Bundespolizisten parallel einen Tatverdächtigen ermitteln. Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen unter Einbeziehung der Kieler Polizeidienststellen konnte der Mann dann im Bereich Kiel-Gaarden festgestellt werden. Ebenso konnten Teile des Stehlguts an einem Bussteig am Bahnhof gefunden werden. Der Tatverdächtige wurde zur weiteren Bearbeitung mit zur Bundespolizeiwache im Bahnhof genommen und nach Anzeigenaufnahme aus den polizeilichem Maßnahmen entlassen. Der 30-jährige Ukrainer muss sich nun wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls verantworten, da er mutmaßlich die Hilflosigkeit der gestürzten Frau ausnutzte. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .