260109-2. Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Sülldorf – Festnahme und Zuführung
Tatzeit: 08.01.2026, 05:45 Uhr; Tatort: Hamburg-Sülldorf, Sieversstücken
Nach einem Notruf bei der Polizeieinsatzzentrale fanden Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen im Stadtteil Sülldorf zwei vermutlich durch Messerstiche verletzte Männer auf. Ein Tatverdächtiger konnte inzwischen vorläufig festgenommen werden.
Gestern Morgen alarmierte ein Anrufer den Polizeinotruf und teilte mit, dass er in der dortigen Wohnunterkunft in der Straße Sieversstücken zwei verletzte Männer vorgefunden habe.
Die eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen trafen kurze Zeit später die beiden verletzten, aber ansprechbaren Männer (54, 58) an. Beide wiesen jeweils mehrere Stichverletzungen auf.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand dürfte es zu einer Auseinandersetzung der beiden Geschädigten mit einem ihnen zumindest flüchtig bekannten Mann gekommen sein, in deren Verlauf der 54- und der 58-Jährige von diesem verletzt wurden. Der Angreifer flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung mit rund einem Dutzend Peterwagen führte zunächst nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen.
Im weiteren Ermittlungsverlauf konnten Zielfahnder des Landeskriminalamts (LKA 23) den 20-jährigen mutmaßlichen Täter (irakische Staatsangehörigkeit) im Bereich Hamburg-Altona vorläufig festnehmen.
Die Verletzten wurden von Rettungswagenbesatzungen und hinzugerufenen Notärzten medizinisch versorgt und in Krankenhäusern notoperiert. Ihr Gesundheitszustand ist stabil.
Nachdem der Kriminaldauerdienst (LKA 26) die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen eingeleitet hatte, wurden im gestrigen Tagesverlauf die Ermittlungen von der Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft für Kapitaldelikte fortgeführt. Einsatzkräfte konnten inzwischen auch das mutmaßliche Tatmittel, ein Messer, als Beweismittel sicherstellen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige dem Untersuchungsgefängnis überstellt. Die Entscheidung zum Erlass eines Haftbefehls durch einen Haftrichter steht derzeit noch aus.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Mx.
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