260115 – 0060 Frankfurt – Innenstadt und Bahnhofsgebiet: Kontrollmaßnahmen des Programms „Sichere Innenstadt“
(ki) Am 14. Januar 2026 kamen im Rahmen der Maßnahmen "Sichere Innenstadt" Kräfte der Polizei Frankfurt, des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei und der Stadtpolizei Frankfurt in einem dreistelligen Bereich zum Einsatz und führten Kontrollmaßnahmen im Bahnhofsviertel und an verschiedenen Örtlichkeiten in der Innenstadt durch.
Bei den Kontrollen wurden mehrere Örtlichkeiten, an denen es immer wieder zu Beschwerden kommt und aktuelle Aufklärungsergebnisse vorliegen, besonders in den Fokus gerückt.
Über 270 kontrollierte Personen, sechs Festnahmen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und Widerstand, vier vollstreckte Haftbefehle und die Sicherstellung von Betäubungs- und Arzneimitteln im einstelligen Kilogrammbereich sind das Ergebnis der Maßnahmen.
Zusätzlich wurden diverse Verstöße gegen die Waffenverbotszone und gegen das Gewerberecht durch die Kolleginnen und Kollegen der Stadtpolizei festgestellt.
Gegen 16:00 Uhr kam es an der Straßenbahnhaltestelle des Hauptbahnhofes zu einem medizinischen Notfall. Die ohne Fremdeinwirkung verletzte Frau wurde durch die Polizei zunächst erstversorgt, an einen Rettungswagen übergeben und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Besonders hervorzuheben sind zwei Aushebungen von sogenannten Drogenbunkern.
Zum einen wurden die Kolleginnen und Kollegen von Zeugen auf den Hinterhof einer Lokalität in der Hohenstauffenstraße aufmerksam gemacht. Mit Hilfe eines Rauschgiftspürhundes konnten über 300g Marihuana sichergestellt werden.
Die Ermittlungen zum Besitzer dauern an.
Zum anderen konnten nach aktuellen Erkenntnissen einer Person an der Poststraße Ecke Düsseldorfer Straße über 2,5 kg Kokain und über 130 Ecstasy-Tabletten zugeordnet werden. Diese wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert und wird heute einem Richter vorgeführt.
Als im Nachgang zu einer Kontrolle an der Konstablerwache gegen 16:50 Uhr zwei weitere Personen einer Kontrolle unterzogen werden sollten, kam es zu einer Festnahme wegen unerlaubten Aufenthalts zu einem Widerstand. Die Person wurde in das Polizeigewahrsam verbracht.
Eine Beamtin wurde leicht verletzt, konnte jedoch nach einer Behandlung im Rettungswagen den Dienst weiter fortsetzen.
Die oben geschilderten Maßnahmen wurden durch Kontrollstellen im Straßenverkehr an der Kaiserstraße Ecke Roßmarkt und in der Schloßstraße ergänzt. Hier wurde besonders auf Rotlichtverstöße von Fahrradfahrern und Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scooter), Gurt- und Mobilfunkverstöße geachtet.
Die Maßnahmen des Konzeptes "Sichere Innenstadt" werden weiter fortgesetzt.
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