Darmstadt: Zur „Dunklen Jahreszeit“ keine Chancen bieten / 42 Fahrzeuge und 65 Personen kontrolliert
Streifen des 1. Polizeireviers führten in Darmstadt zwischen Donnerstagabend (15.1.), 22 Uhr, und Freitagmorgen (16.1.), 1 Uhr, umfangreiche Fahrzeug- und Personenkontrollen im Stadtgebiet Darmstadt durch. Ziel der Maßnahmen war insbesondere die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zur "Dunklen Jahreszeit" mit einem Schwerpunkt auf reisende Tätergruppierungen im Deliktsfeld des Wohnungseinbruchs. Überregional agierende Täter sollen frühzeitig identifiziert werden und mögliche Tatvorbereitungen unterbunden werden. Parallel lag ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen auf der Verkehrssicherheit. Insbesondere die Fahrtüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer wurde überprüft, da Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss weiterhin ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Im Rahmen der Maßnahmen wurde unter anderem an der Bundesstraße 26 in Höhe des Ostbahnhofs eine Standkontrolle eingerichtet. Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten im genannten Zeitraum 42 Fahrzeuge sowie 65 Personen. Erfreulicherweise konnten die Einsatzkräfte lediglich vereinzelt Verstöße feststellen, unter anderem eine unzulässige technische Veränderung an einem Fahrzeug sowie drei Verstöße gegen die Gurtpflicht. Insgesamt wurden sieben Drogenvortests durchgeführt, die nicht den Verdacht des Konsums von Betäubungsmitteln erhärteten.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes schwere Folgen haben kann. Sicherheitsgurte zählen weiterhin zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Vermeidung schwerer Verletzungen bei Verkehrsunfällen. Neben Präventionsveranstaltungen zur "Dunklen Jahreszeit" und einen direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern bei Sensibilisierungsmaßnahmen führt die Polizei regelmäßig solche und ähnliche Einsätze durch, um Südhessen unattraktiv für Einbrecher zu machen und den Fahndungsdruck auf Kriminelle hoch zu halten. Damit Diebe erst gar keine Chance auf Beute haben, können Bürgerinnen und Bürger auch selbst tätig werden und verdächtige Beobachtungen in der Nachbarschaft umgehend der Polizei melden und das eigene Anwesen zu sichern.
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