Nicht angemeldete Versammlung – mehrere Freiheitsbeschränkungen
Während der vergangenen Nacht versammelte sich in Kreuzberg eine Menschenmenge zu einer nicht angemeldeten Versammlung. Gegen 22:10 Uhr bemerkten Einsatzkräfte auf der Kreuzung Adalbertstraße/Oranienstraße rund 25 schwarz gekleidete und zum Teil vermummte Personen, die Pyrotechnik zündeten und eine Fahne mit einem kommunistischen Akronym schwenkten. Als die Menge die Einsatzkräfte erblickte, flüchtete sie in Richtung Waldemarstraße. Die Polizistinnen und Polizisten hielten dennoch fünf Personen an – zwei Frauen und drei Männer im Alter von 17, 19, 27 und 29 Jahren. Diese wurden anschließend zu einer Polizeidienststelle gebracht. Von dort wurden sie nach erfolgter Identitätsfeststellung später wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Pressearbeit und Erreichbarkeit