Festnahmen nach Aufbrüchen von Handwerkerfahrzeugen
Am Donnerstagabend (29. Januar) kam es in Siegburg zu mehreren Aufbrüchen von Handwerkerfahrzeugen. Die Polizei stellte zwei Tatverdächtige in Tatortnähe und nahm sie vorläufig fest.
Gegen 23:15 Uhr meldete ein Zeuge der Polizeileitstelle, dass zwei männliche Personen versuchen, einen Transporter an der Dammstraße aufzubrechen. Während mehrere Streifenwagen zum Einsatzort eilten, beobachtete der Melder, wie die Tatverdächtigen in einen silbernen Ford einstiegen und in Richtung der Straße "Neuenhof" wegfuhren.
Am betroffenen Transporter stellten die alarmierten Polizeibeamten Aufbruchspuren fest. In das Fahrzeug waren die Täter offenbar nicht eingedrungen.
Im Rahmen der Fahndung entdeckten die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz gegenüber der Feuerwache den mutmaßlichen Fluchtwagen, der zwischen zwei weiteren Handwerkerfahrzeugen geparkt war. Die Beamten blockierten den Pkw, um eine Flucht zu verhindern.
Als die beiden Insassen die Polizisten bemerkten, stiegen sie aus dem Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in Richtung des Michaelsberg. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß konnten die Tatverdächtigen auf dem Pilgrimsweg gestellt und widerstandslos festgenommen werden.
In dem von den Männern unverschlossen zurückgelassenen Ford fanden die Beamten unter anderem Handschuhe sowie diverses mutmaßliches Aufbruchwerkzeug, wie Schraubenzieher, Akkuschrauber, Blechschere und Metallsäge. Im Kofferraum befand sich vermutetes Diebesgut in Form mehrerer Werkzeugkoffer und Werkzeuge.
An einem unmittelbar neben dem Pkw geparkten Transporter stellten die Polizisten ebenfalls Aufbruchspuren fest. Auch hier war das Öffnen des Fahrzeugs offenbar nicht gelungen.
Während der Sachverhaltsaufnahme erschien ein weiterer Geschädigter auf der Polizeiwache Siegburg und meldete den Aufbruch seines an der Wilhelm-Ostwald-Straße geparkten Transporters. Aus dem Fahrzeug war ein Werkzeugkoffer entwendet worden.
Einer der im Kofferraum des Tatfahrzeugs aufgefundenen Werkzeugkoffer konnte dem Geschädigten zugeordnet werden.
Die Polizei stellte den Ford, das mutmaßliche Tatwerkzeug sowie das Diebesgut als Beweismittel sicher.
Da keine Haftgründe gegen die beiden 23-jährigen Tatverdächtigen vorlagen, wurden sie nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. (Re)
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