Ostseekai: Arbeitgeber bewahrt Arbeitnehmer vor Haftstrafe

Am 08.02.2026 kontrollierten Bundespolizisten am Kieler Ostseekai einen Mann, der per Haftbefehl gesucht wurde. Sein Arbeitgeber beglich jedoch die Haft abwendende Geldstrafe und bewahrte ihn vor dem Gefängnis. Am 08.02.26 überwachten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel die Ausreise eines Kreuzfahrtschiffes am Kieler Ostseekai. Hierbei kontrollierten sie gegen 13:00 Uhr einen 24-jährigen Deutschen. Der Abgleich der Personalien mit dem Fahndungssystem ergab, dass per Haftbefehl nach ihm suchte. Demnach wurde er wegen diversen, auch bandenmäßigen Diebstahlsdelikten von einem Berliner Gericht zu -135- Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt und hielt sich seitdem verborgen. Die Haft abwendende Geldstrafe in Höhe knapp 2000 Euro konnte er zunächst nicht leisten, so dass eine Inhaftierung drohte. Zu seinem Glück war jedoch sein Arbeitsgeber nach Kontaktaufnahme bereit, die erforderliche Summe aufzubringen und zahlte diese bei einer Polizeidienststelle nahe Berlin ein. Die Verhaftung wurde gegen 14:30 wieder aufgehoben und der 24-jährige konnte so doch noch seine Kreuzfahrt antreten. André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .