260210-1-K/LEV Mutmaßlicher Koks-Dealer festgenommen und vor den Haftrichter – Drogenfunde bei Wohnungsdurchsuchungen

Zivilbeamte der Polizei Köln haben am Montag (9. Februar) gegen 16.40 Uhr einen 34 Jahre alten Verdächtigen beim Aussteigen aus einer Stadtbahn an der Gutenbergstraße in Ehrenfeld angehalten und kontrolliert. Den Ermittlungen zufolge soll der Mann kurz zuvor am innerstädtischen Hohenzollernring Drogen an einen 47-jährigen Konsumenten verkauft haben. Bei diesem hatten Polizisten eine Konsumeinheit Kokain sichergestellt und entsprechende Strafermittlungen eingeleitet. Die Durchsuchung seines mutmaßlichen Dealers förderte 11 Verkaufseinheiten Kokain, drei Mobiltelefone und Bargeld zutage. Der Festgenommene, der sich mit Aliaspersonalien auswies, wurde auf der Polizeiwache zweifelsfrei identifiziert. Die Staatsanwaltschaft erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss in einer von ihm offenbar als Drogendepot genutzten Wohnung am innerstädtischen Mauritiuswall sowie seiner Meldeadresse in Leverkusen, den die Beamten umgehend vollstreckten. In Köln fanden die Durchsuchungskräfte neben weiterem Kokain ein Einhandmesser. In der Leverkusener Wohnung an der Lützenkirchener Straße trafen die Polizisten die mutmaßlich an dem Drogenhandel beteiligte Ehefrau (39) des Festgenommenen an. Sie wurde erkennungsdienstlich behandelt. In ihren Wohnräumen stellten die Beamten ebenfalls Kokain, Bargeld sowie eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sicher. Ihr Ehemann muss sich heute vor einem Haftrichter verantworten. (cg/al) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de