Drei Festnahmen nach Verdacht des Betäubungsmittelhandels
Gestern Nachmittag nahmen Einsatzkräfte drei Männer wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig fest. Gegen 14 Uhr überprüften Zivilkräfte in der Adalbertstraße einen 23-Jährigen. Bei der Kontrolle fanden und beschlagnahmten die Beamtinnen und Beamten verschiedene Betäubungsmittel, darunter Cannabisprodukte sowie Arzneimittel. Eine anschließende, von der Staatsanwaltschaft Berlin angeordnete Durchsuchung seiner Wohnung führte zum Fund und zur Beschlagnahme weiterer Betäubungsmittel. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen weiteren, ebenfalls 23 Jahre alten Mann, der sich im Bereich der Singerstraße aufgehalten haben soll. Auch er wurde überprüft und vorläufig festgenommen. Nach erneuter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin durchsuchten die Einsatzkräfte auch dessen Wohnung. Dabei beschlagnahmten sie größere Mengen verschiedener Betäubungsmittel, darunter Kokain, MDMA, Amphetamin und
Ecstasy. Kurz darauf bemerkten die Zivilkräfte in der Nähe einen 26-Jährigen, der aufgrund seines auffälligen Verhaltens ebenfalls überprüft werden sollte. Der Mann ergriff daraufhin die Flucht. Während der fußläufigen Verfolgung lief er auf einen Polizeibeamten zu und versuchte, diesen mit einem Kniestoß von der Festnahme abzuhalten. Zudem leistete er Widerstand. Der Beamte erlitt hierbei Verletzungen im Bereich des Unterkörpers. Ein weiterer Beamter verletzte sich bei der Nacheile und wurde durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-Jährige konnte schließlich festgenommen werden. Auch bei ihm fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte verschiedene Betäubungsmittel. Während der erstgenannte 23-Jährige sowie der 26-Jährige nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß kamen, wurde der andere 23-Jährige einem Fachkommissariat des Landeskriminalamts überstellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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