Bundespolizeidirektion München: Ladendiebstahl im Hauptbahnhof – 36-Jähriger nach nur einem Tag Freiheit wieder in Haft

In der Nacht zum Donnerstag (12. Februar) hat die Bundespolizei einen 36-jährigen Mann festgenommen, der in einem Verkaufsgeschäft im Nürnberger Hauptbahnhof ein Getränk entwendet hatte. Besonders brisant: Der Tatverdächtige war erst am Vortag aus der Haft entlassen worden. Gegen 03:15 Uhr verständigte ein Mitarbeiter des Ladengeschäfts die Bundespolizei zu einem Diebstahl. Der 36-jährige deutsche Staatsangehörige hatte versucht, ein Fruchtsaftgetränk im Wert von 0,79 Euro zu entwenden. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Fahndungssystemen stellten die Beamten fest, dass der wohnsitzlose Mann erst einen Tag zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden war. Dort hatte er bereits eine Strafe wegen diverser Diebstahlsdelikte verbüßt. Aufgrund der hohen Rückfallgeschwindigkeit und des fehlenden festen Wohnsitzes stellte der Bereitschaftsstaatsanwalt umgehend einen Haftantrag. Der Ermittlungsrichter erließ nach Vorführung einen Haftbefehl. Beamte der Bundespolizei überstellten den Langfinger daraufhin erneut in eine Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei leitete ein neues Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein. Rückfragen bitte an: Hubert Grimm Bundespolizeiinspektion Nürnberg Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg, Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken, Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim. Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.