260212-1-K Weniger Jecken an Weiberfastnacht auf den Straßen – Karnevalseinsätze steigen in den Abendstunden
Nachtrag zur Pressemeldung vom 6. Februar Ziffer 2
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6211919
Seit den frühen Morgenstunden ist die Polizei Köln für die Sicherheit der Jecken in Köln und Leverkusen im Einsatz. Deutlich weniger Feiernde als in den Vorjahren haben bis in den Nachmittag hinein überwiegend friedlich gefeiert. Mit zunehmender Alkoholisierung waren die Polizisten vor allem in den Feier-Hotspots gefordert, um Streitigkeiten zu unterbinden. Seit etwa 18 Uhr sind starke Abwanderungstendenzen an den üblichen Plätzen in Köln erkennbar. Bis 19 Uhr hat die Polizei zwölf Personen unter anderem zur Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam genommen und erste Ermittlungen nach angezeigten sexuellen Belästigungen, Körperverletzungen und Diebstählen eingeleitet.
Unter anderem soll einer Frau das Mobiltelefon in der Weidengasse geraubt worden sein, dass sie einem Mann kurz geliehen hatte. Dieser hatte es nicht zurückgegeben, die Frau mit einer Machete bedroht und die Flucht angetreten. Des Weiteren ermittelt die Kriminalpolizei in einem Fall wegen des Verdachts der Vergewaltigung unter Männern im Zülpicher Viertel. Einer von ihnen soll den anderen Mann zum Oralverkehr gezwungen haben. In allen Fällen stehen die Ermittlungen am Anfang, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Erkenntnisse vorliegen.
Auch bei Gewalt zum Nachteil von Einsatzkräften gibt es einen ersten Fall. Ein Randalierer hat einem Zivilpolizisten, der Pöbeleien des Mannes beenden wollte, einen Kopfstoß versetzt und so schwer im Gesicht verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war. (ph/de)
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