260213-1. Erste Erkenntnisse nach Tötungsdelikt in Hamburg-Marienthal

Tatzeit: 12.02.2026, 20:45 Uhr Tatort: Hamburg-Marienthal, Hammer Straße Im Hamburger Stadtteil Marienthal wurde gestern Abend ein 41-jähriger Mann mit einem Messer so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen durch Rettungskräfte in einem Krankenhaus verstarb. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll es gestern Abend in einem Restaurant zu einem Streit zwischen dem 41-jährigen Verantwortlichen des Lokals und einem weiteren Mann gekommen sein. Nachdem die Auseinandersetzung sich in einen Hinterhof verlagert hatte, wurde der 41-Jährige durch seinen Kontrahenten lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Der Täter flüchtete im Anschluss mit einem Pkw in unbekannte Richtung. Zeugen transportierten den Verletzten in ein Marienthaler Krankenhaus, in dem er trotz Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verstarb. Einsatzkräfte der Polizei wurden nach Einlieferung in das Krankenhaus alarmiert, woraufhin mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen einleiteten. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen, die noch am Abend durch die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft übernommen wurden. Zeitgleich fanden sich in diesem Zusammenhang mehrere Personen vor der Klinik ein, versuchten den Geschädigten aufzusuchen und störten dadurch den Betrieb des Krankenhauses. Mehr als drei Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen wurden daraufhin am Krankenhaus eingesetzt und verhinderten den unkontrollierten Zugang zum Gebäude. In diesem Zusammenhang kam es zu Widerstandshandlungen. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen daraufhin zwei Personen in Gewahrsam und leiteten Strafverfahren ein. Die Ermittlungen hierzu werden durch das örtlich zuständige Landeskriminalamt (LKA 151) geführt und dauern an. Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm an den Einsatzörtlichkeiten die psychosoziale Akutbetreuung von Zeugen und Angehörigen. Die Ermittlungen dauern an. Schl. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Patrick Schlüse Telefon: 040 4286-56215 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de