260218 – 0223 Frankfurt – Innenstadt/ Rödelheim/ Nordend: Widerstand/ tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte

(bo) Gleich mehrere Widerstände und Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -Beamte beschäftigen die seit gestern die Frankfurter Polizei. Mehrere verhielten sich bei polizeilichen Maßnahmen renitent und griffen die Streifenteams an. Gestern am späten Nachmittag (17. Februar 2026) nahmen Polizeibeamte einen 51-jährigen Mann fest, der zuvor aufgrund eines besonders schweren Diebstahls angetroffen und im Schreberweg festgenommen wurde. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme verhielt sich der alkoholisierte Tatverdächtige zunächst verbal aggressiv und kam dem ihm ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Als die Beamten den Mann schließlich von der Örtlichkeit brachten, riss sich der 51-Jährige aus den Griffen der Polizeibeamten und schlug mehrfach gezielt in deren Richtung, ohne jedoch zu treffen. Auch gegen die anschließende Fixierung mittels dienstlicher Handfesseln leistete er massiv Widerstand und musste zu Boden gebracht werden, wo er in Richtung einer Beamtin trat, diese aber ebenfalls verfehlte. Letztendlich wurde er zwecks Vorführung am Folgetag in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Gestern Abend (17. Februar 2026) wurde ein 38-jähriger Mann gegen 22:45 Uhr in die Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Bei seiner Durchsuchung sperrte er sich und zog mehrfach seine Arme aus den Griffen der Beamten. Im weiteren Verlauf beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Bei den Widerstandshandlungen wurde weder der Tatverdächtige, noch die eingesetzten Polizisten verletzt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In den heutigen frühen Morgenstunden (18. Februar 2026) griff ein 39-Jähriger zwei Polizeibeamte an. Gegen 04:55 Uhr sollte der Tatverdächtige aufgrund seiner Alkoholisierung von der Kontrollörtlichkeit am Willy-Brandt-Platz zu seiner Wohnanschrift verbracht werden. Während der Fahrt spuckte der 39-jährige Mann den neben ihm sitzenden Polizeibeamten an. Daraufhin stoppte der Fahrer des Streifenwagens, um seinen Kollegen bei der Fixierung zu unterstützen. Im Rahmen der Fixierung trat der Tatverdächtige mehrfach gegen die Hand eines Beamten, sodass die Hand gegen die Plastikverkleidung im Fahrzeug gequetscht wurde. Der Beamte wurde dadurch an der Hand verletzt und war nicht weiter dienstfähig. Der 39-jährige Tatverdächtige wurde anschließend in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am Main Pressestelle Adickesallee 70 60322 Frankfurt am Main Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) Fax: 069 / 755-82009 E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de