BPOLI LUD: Fünf Festnahmen auf der Autobahn

Im Rahmen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf innerhalb weniger Stunden insgesamt fünf Haftbefehle vollstreckt. Für drei Personen endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt. 21-jährige Ukrainerin wegen besonders schweren Betrugs festgenommen Am Samstag gegen 20 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei eine 21-jährige Ukrainerin in einem ukrainischen Reisebus. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl des Amtsgerichts Mühldorf (Bayern) wegen besonders schweren Betrugs vorlag. Die Frau war im vergangenen Jahr nicht zu ihrer Verhandlung erschienen und daraufhin zur Fahndung ausgeschrieben worden. Sie wurde in die JVA Chemnitz eingeliefert. Gesuchter Litauer muß noch 854 Tage Haft verbüßen Nur eine Stunde später kontrollierten die Beamten einen litauischen Pkw. Der 45-jährige litauische Staatsangehörige, der darinsaß, wurde im Zuge der Fahndungsüberprüfung genauer unter die Lupe genommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein (Bayern) wegen besonders schweren Raubes vor. Der Mann hat noch 854 Tage Freiheitsstrafe zu verbüßen; zudem war ihm die Freizügigkeit aberkannt worden. Die Bundespolizisten nahmen den Litauer fest und leiteten zusätzlich ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die JVA Bautzen gebracht, wo er - oder in einer anderen Justizvollzugsanstalt - die kommenden rund zwei Jahre verbringen wird. Ersatzfreiheitsstrafe nach Trunkenheitsfahrt - Pole in JVA Bautzen In derselben Nacht, am Sonntag gegen 00:10 Uhr, kontrollierte die Bundespolizei einen 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Gegen ihn lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Trunkenheit im Verkehr vor. Da der Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.229 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Bautzen eingeliefert. Tscheche zahlt 3.084 Euro und darf weiterfahren Am Sonntagabend gegen 22:25 Uhr nahmen die Beamten einen 26-jährigen tschechischen Staatsangehörigen fest. Dieser wurde von der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gesucht. Der Mann konnte die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.084 Euro begleichen und durfte seine Reise anschließend fortsetzen. Fünf Fahndungen gegen 26-jährigen Polen - Pole zahlt Haftbefehl aus Leipzig Am frühen Montagmorgen gegen 5 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten einen 26-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Die Fahndungsabfrage ergab insgesamt fünf Ausschreibungen: Vier davon betrafen die Ermittlung seines Aufenthaltsortes wegen Betrugsdelikten. Die fünfte war ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig, ebenfalls wegen Betrugs. Nach Ermittlung seiner aktuellen Anschrift und Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1.903 Euro konnte der Mann seine Weiterreise fortsetzen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de