Im Dortmunder Stadtgebiet kontrollieren Einsatzkräfte der Präsenzkonzeption „Fokus“ zahlreiche Personen und Fahrzeuge

Lfd. Nr.: 0173 Im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" hat die Dortmunder Polizei in den vergangenen Tagen (18. bis 25. Februar) zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und mit starker Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei die Sicherheit in verschiedenen Stadtteilen durch umfangreiche Kontrollen und Maßnahmen erhöht. Dabei wurden zahlreiche Personen überprüft, Drogen sichergestellt und präventive Maßnahmen gegen Kriminalität ergriffen. Am Mittwoch, dem 18. Februar, wurden zivile Einsatzkräfte im Bereich der Thier- Galerie und der Fußgängerzone auf Personen der örtlichen Betäubungsmittelszene aufmerksam. Diese konsumierten dort offen Drogen. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Personen und stellten Kokain sicher. Auch der Verkäufer konnte durch Kräfte der Einsatzhundertschaft ausfindig gemacht werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden sie Bargeld, das sie ebenfalls sicherstellten. Nach erteilten Platzverweisen konnten alle Personen den Innenstadtbereich verlassen. Gegen sie legten die Beamten mehrere Strafanzeigen vor. Am Samstag, dem 21. Februar, kam es nach einer Bedrohung und Beleidigung zu Angriffen auf eingesetzte Polizeibeamte auf der Freifläche des "Café Kick" am Hohen Wall. Ein 43-jähriger Mann aus Essen befand sich in dem umzäunten Bereich und hatte ein gestohlenes Fahrrad dabei. Darüber entstand ein Streit zwischen mehreren Personen. Als die Einsatzkräfte schlichtend eingriffen, griff der Mann aus Essen sie körperlich an. Er konnte mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Das Fahrrad stellten die Einsatzkräfte sicher. Verletzt wurde niemand. Am Montag, dem 23. Februar, bestreiften Einsatzkräfte zum Einbruch der Dunkelheit den Nordmarkt, den Dietrich-Keuning-Park und den Zentralen Omnibusbahnhof. An der Uhlandstraße stellten sie bei einer Personenkontrolle ein verbotenes Messer sicher. Gegen die Person wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Die Polizei prüft nun die Anordnung eines Messertrageverbots. Bei einer gemeinsamen Gewerbekontrolle mit dem Kommunalen Ordnungsdienst am Dienstag, dem 24. Februar, an der Goystraße in Hörde entstand der Verdacht, dass einige Kioskprodukte rechtswidrig erlangt und nun weit unter den gängigen Verkaufspreisen von Supermärkten und Discountern angeboten wurden. Die Einsatzkräfte stellte eine dreistellige Menge Schokoladentafeln sicher und legten einen Bericht vor. In einer Wohnung in der Schleswiger Straße, die als Ort für Betäubungsmittelhandel bekannt ist, kam es zu einem Einsatz wegen Hausfriedensbruchs. Dort fanden Polizisten am Mittwoch, dem 25. Februar, einen gestohlenen Computer und einen gestohlenen Fahrzeugschlüssel. Die Tatverdächtigen konnten noch am Einsatzort ermittelt und die Gegenstände sichergestellt werden. Gegen sie leiteten die Polizisten Strafverfahren ein. Im Kontrollzeitraum kontrollierten Kräfte der Präsenzkonzeption Fokus insgesamt 303 Personen und 58 Fahrzeuge. In 23 Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt. Die Polizei hat 22 Gegenstände sichergestellt und 66 Platzverweise erteilt. Auch in den kommenden Wochen wird die Polizei in Dortmund weiterhin Präsenz zeigen und an unterschiedlichen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Diana Krömer Telefon: 0231/132-1022 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de