Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Landkreis Vorpommern-Greifswald
Am 10. März 2026 stellte der Innenminister Christian Pegel die vorläufigen Zahlen der Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern für das Berichtsjahr 2025 vor.
Im Vergleich zu den Landeszahlen, ist für den Landkreis Vorpommern-Greifswald ein Rückgang der Anzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 festzustellen. Für das Jahr 2024 wurden 8.506 Unfälle registriert, für 2025 waren es hingegen 8.392 Verkehrsunfälle, was eine Abnahme von 1,3 Prozent bedeutet.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit getöteten Personen ist hingegen gestiegen. Während im Jahr 2024 16 Menschen auf den Straßen Vorpommern-Greifswalds ums Leben kamen, waren es im Jahr 2025 20 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 25,0 Prozent. Zudem sind 11,1 Prozent mehr Menschen bei Unfällen verletzt worden. Waren es 2024 noch 975 Verletzte, so erhöhte sich die Zahl im Jahr 2025 auf 1.083.
Einen Anstieg gab es ebenfalls bei den Unfällen, in denen Verkehrsteilnehmer mit Bäumen kollidierten. Während 2024 insgesamt 104 solcher Verkehrsunfälle registriert wurden, so waren es im Jahr 2025 bereits 126 (+21,1 Prozent). Eine Zunahme der Zahlen gab es auch im Bereich der Wildunfälle (2024: 2.592 Unfälle, 2025: 2.625 Unfälle, Veränderung: +1,3 Prozent)
Bei den Verkehrsunfällen mit Unfallflucht ist hingegen ein Rückgang der Zahlen zu verzeichnen (2024: 1.433 Unfälle, 2025: 1.391 Unfälle, Veränderung: -2,9 Prozent).
Bei den häufigsten Unfallursachen führt der unzureichende Sicherheitsabstand die Liste an. Jedoch sind auch hier rückläufige Zahlen zu verzeichnen. Während im Jahr 2024 noch 860 Unfälle auf unzureichenden Abstand zurückzuführen waren, waren es im Jahr 2025 660. Dies entspricht einem Rückgang um 23,3 Prozent. Auch zu schnelles Fahren gehört mit 158 Unfällen zu den Hauptunfallursachen im Jahr 2025 (2024: 176 Unfälle, Veränderung: -10,2 Prozent). Des Weiteren gehören das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln (2024: 110 Unfälle, 2025: 103 Unfälle) Überhol- (2024: 229 Unfälle, 2025: 201 Unfälle) und Vorfahrtsverstöße (2024: 389 Unfälle, 2025: 351 Unfälle) zu den am häufigsten festgestellten Unfallursachen. Aus diesem Grund wird die Polizei im Rahmen der landesweiten Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" ihre Verkehrskontrollen weiterhin an diesen Hauptunfallursachen ausrichten und den Schwerpunkt jeden Monat auf ein anderes Thema legen.
Kernaussagen zur Verkehrsunfalllage in Vorpommern-Greifswald:
- Zahl der Unfälle gesunken
- Zahl der Getöteten im Straßenverkehr gestiegen
- Zahl der Verletzten gestiegen
- Zahl der Unfallfluchten gesunken
- Zahl der Wildunfälle gestiegen
- Zahl der Verkehrsunfälle mit Baumberührungen gestiegen
- Zahl der Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren gesunken
- Zahl der Verkehrsunfälle durch unzureichenden Sicherheitsabstand
gesunkenWeitere Aussagen, bezogen auf Verkehrsunfälle im Landkreis Vorpommern-Greifswald:
- 20 Menschen wurden bei Verkehrsunfällen auf den Straßen in
Vorpommern-Greifswald getötet
- Ungefähr bei jedem achten Verkehrsunfall wurde ein Mensch
verletzt
- Bei jedem vierten Verkehrsunfall mit Personenschaden wurde ein
Mensch schwer verletzt
- Die Hälfte der Verunglückten nutzte ein Auto (Fahrer, Beifahrer,
Mitfahrer)
- Ein Viertel der Verunglückten gehörte zu der Gruppe der
Fahrradfahrer
- Bei jedem dritten Verkehrsunfall gab es eine Kollision mit einem
WildtierRückfragen bitte an:
Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03971 251 3040
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de