Haselünne – Fahrschüler unter Alkoholeinfluss in Fahrschulfahrzeug unterwegs
Eigentlich sollte es nur eine normale Fahrstunde sein, doch für einen 28-jährigen Fahrschüler endete der Versuch, den Führerschein zu machen, auf ungewöhnliche Weise: Am Mittwochmittag den 11. März geriet er mit einem Fahrschulwagen in Haselünne in eine gefährliche Situation.
Zeugen beobachteten, dass das Fahrzeug in starken Schlangenlinien unterwegs war und mehrfach fast in den Gegenverkehr geriet. Der Fahrschüler war zu diesem Zeitpunkt von seinem Fahrlehrer begleitet, der zunächst annahm, es sei nur die übliche Unsicherheit eines Fahrschülers. Erst als das Auto fast eine Verkehrsinsel touchierte und mehrfach den Bordstein streifte, wurde klar, dass etwas nicht stimmte.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte die Polizei fest, dass der Fahrschüler unter Alkoholeinfluss stand - der Atemalkoholtest ergab 1,29 Promille. Damit war die Fahrt nicht nur riskant, sondern für den Versuch, den Führerschein zu machen, völlig ungeeignet. Für Fahrlehrer gilt während der Ausbildung eine 0,0 Promille-Grenze, da sie die Verantwortung für das Fahrzeug tragen. Gegen den Fahrschüler und seinen Fahrlehrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ein Zeuge berichtete, dass er das Fahrzeug bereits seit Lingen beobachtet habe: "Am Anfang dachte ich, er ist einfach unsicher beim Fahren, aber dann wurde es richtig gefährlich. Er ist zweimal fast in den Gegenverkehr geraten. Ich habe sofort die Polizei über den Notruf 110 informiert."
Hinweis für die Öffentlichkeit: Sowohl für Fahrschüler als auch für Fahrlehrer gilt bei der praktischen Ausbildung eine 0,0 Promille-Grenze. Wer alkoholisiert fährt, gefährdet sich und andere und muss mit Strafverfahren, Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.
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