Mö Geld, Gold und Uhren an falsche Polizeibeamte übergeben

Kriminelle haben am Freitag (20.03.) mit der Betrugsmasche "Falsche Polizeibeamte" Beute gemacht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Senior aus dem Alpenring erhielt am Vormittag einen Anruf von bislang noch unbekannten Tätern, die sich als Polizisten ausgaben. Sie gaukelten dem Mann vor, dass wegen Ermittlungen im Zusammenhang mit Diebstahlsdelikten zur Sicherheit seine Wertsachen sichergestellt und abgeholt werden müssten. Der Mann packte daraufhin Geld, Gold und zwei Armbanduhren zusammen und übergab alles gegen 16.30 Uhr einem unbekannten Abholer, der vorgab Polizist zu sein. Der Kriminelle war circa zwei Meter groß, 30 bis 35 Jahre alt, sehr dick und hatte sehr kurze, vermutlich braune Haare. Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06105/4006-0 bei der Polizei in Mörfelden-Walldorf zu melden. Immer wieder kontaktieren Betrüger gezielt lebensältere Mitmenschen und machen ihnen am Telefon weis, die Polizei hätte in der Nachbarschaft eine Diebesbande festgenommen oder es wäre in der Nähe zu einem Raubüberfall gekommen. Die Kriminellen versuchen im Anschluss, die Bürgerinnen und Bürger mit der erfundenen Geschichte zu verunsichern und so Informationen zum Hab und Gut des Angerufenen zu erhalten. Im Anschluss fordern die Betrüger im Rahmen einer Übergabe die Herausgabe von Wertsachen. Zu solchen Anrufen warnt die Polizei und gibt folgende wichtige Hinweise: Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu Ihren Lebensverhältnissen preis. Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten. Polizeibeamte fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken. Die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher. Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Bernd Hochstädter Telefon: 06151 / 969 - 13110 Mobil: 0172 / 309 7857 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit): Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de