Nr.: 0203 –„Wer sein Rad liebt, der schließt“–

-Ort: Bremen Zeit: FrühlingDie Temperaturen steigen, die Sonne zeigt sich - und in Bremen heißt es wieder: rauf aufs Rad. Damit die Fahrradsaison nicht unfreiwillig zu Fuß endet, gibt die Polizei Bremen Tipps zum richtigen Diebstahlschutz. Die Zahlen zeigen: Prävention wirkt. Im vergangenen Jahr sind die Fahrraddiebstähle in Bremen um rund 22 Prozent zurückgegangen. Dennoch entstand weiterhin ein Schaden von über sieben Millionen Euro. Besonders hochwertige Räder, etwa E-Bikes, bleiben im Fokus von Dieben. Die Polizei rät daher: Ein gutes Schloss ist Pflicht. Am besten eignen sich stabile Bügel-, Ketten- oder Panzerkabelschlösser, mit denen das Fahrrad an festen Gegenständen angeschlossen wird. Einfach nur das Rad zu blockieren reicht nicht - geübte Täter tragen Fahrräder sonst kurzerhand davon. Auch Keller und Garagen sind keine sicheren Orte, wenn das Rad dort ungesichert steht. Zusätzlichen Schutz bieten GPS-Tracker, die bei Bewegung Alarm schlagen und den Standort übermitteln. Wichtig ist außerdem, das Fahrrad möglichst gut sichtbar abzustellen - und auch bei kurzen Stopps immer abzuschließen. Ein weiterer Baustein ist die kostenlose Fahrradregistrierung der Polizei Bremen. Dabei werden die Daten von Fahrrad und Eigentümer gespeichert und das Rad gekennzeichnet, was die Aufklärung im Diebstahlsfall erleichtert. Ein entsprechender Fahrradregistrierungsbogen sowie weitere Tipps sind auf der Internetseite der Polizei Bremen unter www.polizei.bremen.de abrufbar. Zusätzlich empfiehlt die Polizei, alle wichtigen Daten in einem Fahrradpass festzuhalten - etwa Rahmennummer, Foto und Kaufbeleg. Kurz gesagt: Ein gutes Schloss, ein kluger Abstellort und etwas Aufmerksamkeit sind der beste Schutz. Die Polizei Bremen wünscht allen einen sicheren Start in die Fahrradsaison. Rückfragen bitte an: Pressestelle Polizei Bremen Pressestelle Nils Matthiesen Telefon: 0421 361-12114